Frühes-Tor.de
·4 août 2026
Paul Seguin spricht Klartext: „Hertha ist ein Zweitligist!“

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Bild: Christof Koepsel/Getty Images
Hertha BSC hat im Sommer zahlreiche Leistungsträger verloren und bislang kaum Ersatz verpflichtet. Paul Seguin verfällt dennoch nicht in Panik.
Fabian Reese, Kennet Eichhorn, Tjark Ernst, Michaël Cuisance und Michal Karbownik haben Hertha verlassen. Auf der Zugangsseite steht bislang lediglich die Leihe von Oluwaseun Adewumi fest. Im Interview mit dem kicker sprach der gebürtige Magdeburger darüber, dass der Verein einen realistischen Umgang mit der neuen Situation zeigen müsse.
Trotz des erheblichen Umbruchs strahlt Seguin weiterhin Ruhe aus. „Ich bin relativ entspannt“, erklärte der 31-Jährige im Interview mit dem kicker. Er vertraue darauf, dass die Verantwortlichen den Kader noch verstärken werden.
Dabei erkennt der Mittelfeldspieler eine Veränderung gegenüber früheren Transferperioden. Die Berliner würden sich bei ihren Entscheidungen mehr Zeit nehmen und überlegter handeln. Aufgrund der angespannten finanziellen Lage wird Hertha allerdings nicht jeden Abgang gleichwertig ersetzen können.
Ein konkretes Saisonziel hat der Verein bislang nicht ausgegeben. Auch Seguin vermied eine große Ankündigung. Zwar träume er weiterhin davon, noch einmal in der Bundesliga zu spielen, bei Hertha müsse jedoch zunächst die gegenwärtige Realität akzeptiert werden. „Hertha geht in sein viertes Zweitliga-Jahr. Hertha ist ein Zweitligist und muss so denken und handeln wie einer“, stellte Seguin klar.
Alle Beteiligten müssten die Situation des Vereins verstehen. Doch dass die Berliner von einigen Beobachtern bereits vor dem Saisonstart abgeschrieben werden, sorgt beim Routinier zugleich für eine gewisse zusätzliche Motivation. „Das macht einen gallig“, sagte Seguin. Die Mannschaft wolle den Kritikern zeigen, dass trotz des personellen Umbruchs weiterhin mit ihr zu rechnen ist.
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