DFB-Frauen
·9 avril 2026
Popp und Klink bei Pokalübergabe in Köln: "Sicher kein normales Spiel"

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·9 avril 2026

Am Donnerstagmittag fand im RheinEnergieStadion anlässlich des DFB-Pokalfinals der Frauen in Köln am Donnerstag, 14. Mai (ab 16 Uhr, live im ZDF) die Pokalübergabe statt. Vor Ort waren auch Spielerinnen der beiden Finalisten: Alexandra Popp für den VfL Wolfsburg und Anna Klink für den FC Bayern München.
Die Vorfreude bei Alexandra Popp ist riesig. Und die Hoffnung auch. Noch ist die 145-fache ehemalige deutsche Nationalspielerin verletzt. Aber die Chance ist groß, dass sie beim DFB-Pokalfinale in Köln am 14. Mai nochmals für den VfL Wolfsburg auflaufen kann. Nach der Saison wird die 35-Jährige bekanntlich zum Regionallisten Borussia Dortmund wechseln und sich damit einen Kindheitstraum erfüllen.
So weit ist es allerdings noch nicht. Aktuell richtet Popp ihren vollen Fokus natürlich auf den VfL Wolfsburg, für den sie seit 2012 spielt und mit dem sie riesige Erfolge feiern konnte – elfmal hat sie mit den Wölfinnen den DFB-Pokal gewonnen. Popp hätte sicher nichts dagegen, ihre beeindruckende Zeit beim VfL mit einem weiteren Titel zu krönen.
"Ich verlasse den Verein nach 14 Jahren. Und jetzt habe ich nochmal die Möglichkeit, diesen Wettbewerb mit dem VfL zu gewinnen. Alle wissen, dass ich eine besondere Beziehung zu dem DFB-Pokal habe. Ich bin einfach unglaublich glücklich, noch einmal dabei sein zu können. Das ganze Drumherum ist fantastisch. Umso schöner ist es, wenn man hinterher noch etwas zu feiern hat. Dafür werden wir alles tun. Aber um zu gewinnen, müssen wir unser Leben auf dem Platz lassen", sagte Popp in Köln.
Anna Klink war für den FC Bayern vor Ort. Für die Torhüterin der Münchnerinnen ist das DFB-Pokalfinale in Köln in doppelter Hinsicht besonders. Einerseits, weil sie erstmals in ihrer Karriere dabei sein wird. Und andererseits, weil die 31-Jährige aus dem Rheinland kommt und insgesamt 14 Jahre für Bayer 04 Leverkusen gespielt hat und damit Rekordspielerin des Vereins ist. Für Klink ist das Finale in Köln also gewissermaßen ein Heimspiel.
"Ich bin zweimal im Halbfinale mit Leverkusen ausgeschieden. Als Zuschauerin war ich aber schon dabei. Wir sind damals mit dem Fahrrad zum Stadion gefahren. Es ist einfach ein cooler Tag. Die ganze Stadt ist dabei. Das Event ist durchweg positiv besetzt", sagte Klink, die aber auch schon den Blick auf die sportlichen Aspekte richtete: "Das ist ein Pokalfinale und deshalb sicher kein normales Spiel. Wir werden alles geben, um als Siegerinnen vom Rasen zu gehen. Jetzt warten extrem intensive Wochen auf uns. Wir haben noch die Möglichkeit, das Triple zu gewinnen. Das DFB-Pokalfinale ist eines der Highlights der kommenden Wochen."
Mehr als 30.000 Tickets sind für das Finale bereits verkauft, das in den vergangenen Jahren regelmäßig ausverkauft war – und voraussichtlich auch diesmal wieder sein wird. "Ich war schon beim ersten Endspiel in Köln 2010 dabei. Wir sind sehr stolz darauf, wie sich das Event entwickelt hat. Das volle Stadion ist für alle Beteiligten immer ein besonderes Erlebnis", betonte Lutz Wingerath, Geschäftsführer der Kölner Sportstätten. Rudi Rheinstädtler, Vizepräsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein, ergänzte: "Ich bin ebenfalls seit vielen Jahren dabei. Und es ist in jedem Jahr wieder beeindruckend, was wir hier im Rahmen des DFB-Pokalfinals der Frauen erleben dürfen. Das ist eine großartige Veranstaltung und ein echtes Leuchtturmprojekt, das weit über das Endspiel hinausgeht."
Im Anschluss übergab DFB-Vertreterin Renate Lingor den DFB-Pokal an Derya Karadag, Bürgermeisterin der Stadt Köln. "Als sportbegeisterte Frau bedeutet es mir total viel, dass wir dieses Highlight hier haben. Es ist eine große Ehre, dass das DFB-Pokalfinale der Frauen inzwischen seit vielen Jahren in Köln ausgetragen wird", betonte Karadag. Und Sonja Fuss, Kölner Sportbotschafterin und Weltmeisterin 2003 und 2007, sagte: "Die Menschen in Köln feiern den Frauenfußball. Das prädestiniert die Stadt als Austragungsort für das DFB-Pokalfinale der Frauen."
Es ist also alles angerichtet. Der VfL Wolfsburg empfängt als Rekordchampion den aktuellen Titelträger FC Bayern München. Der Tabellenzweite der Google Pixel Frauen-Bundesliga trifft auf den Spitzenreiter. Mehr geht nicht. Tickets für das DFB-Pokalfinale der Frauen sind unter anderem hier erhältlich: https://tickets.dfb.de









































