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·15 mai 2026

„Positiver Druck“: Eriksen spricht vor wahnsinnigem Abstiegs-Dreikampf

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Christian Eriksen hat in seiner langen Karriere vieles gesehen. Mit akutem Abstiegskampf hatte der Däne allerdings selten etwas zu tun. Nun steigt am Samstag das epische Abstiegsduell zwischen seinem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli. Verliert Wolfsburg, steigt man definitiv in die 2. Bundesliga ab. Von angespannter Stimmung kann dennoch nicht die Rede sein. Zumindest wenn man Eriksens Worten Glauben schenken mag.

,,Wir haben ein gutes Gefühl. Natürlich haben wir gegen Bayern verloren, aber wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Wir haben Selbstvertrauen aus diesem Spiel geschöpft – in den vergangenen Wochen haben wir einige gute Ergebnisse erzielt und darauf bauen wir jetzt auf. Mit Blick auf das Spiel gegen St. Pauli: Da geht es für uns natürlich um alles oder nichts.“


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Eriksen gibt sich im Sky-Sport-Interview optimistisch. Dabei hilft ihm natürlich seine Erfahrung, vor allem für Tottenham absolvierte der Däne unzählige wichtige Spiele und kann diese Erfahrung auch an seine Mitspieler weitergeben.

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Foto: Getty Images

,,Ich glaube nicht, dass ich jemals unangenehmen Druck verspürt habe. Es ist immer positiver Druck. Natürlich hat man Druck, wenn man die großen Spiele oder ein Finale spielt. Aber es hat sich nie negativ auf mich ausgewirkt. Und das wird auch diesmal so sein. Es ist das letzte Spiel der Saison, das darüber entscheiden wird, ob wir Relegation spielen oder absteigen. In diesem Sinne ist es ein Finale, ein Endspiel, aber ich habe kein schlechtes Gefühl.“

Eriksen vertraut Hecking und verspürt keinen Druck

Der Spielmacher vertraut dabei auch auf seinen erfahrenen Trainer an der Seitenlinie. Dieter Hecking hat den VfL seit seiner Amtsübernahme im März zwar nicht zu einem Spitzenteam geformt, aber eine bessere Grundhaltung des Teams besorgt, die sich in vernünftigen Leistungen wie die gegen den FC Bayern widerspiegelt.

,,Er hat die Mannschaftsdynamik, die Rollenverteilung und die Spielidee verändert. Offensichtlich. Wir hatten vor ihm auch einige gute Spiele, aber keine Konstanz. Jetzt sind wir konstanter und wissen, was wir auf dem Platz machen müssen. Er kam mit seinem Charisma und seiner Aura. Seine Erfahrung aus ähnlichen Situationen in der Vergangenheit überträgt sich auf die Spieler und wir profitieren langsam davon.“

All diese Erfahrung braucht es, um am Samstag auswärts am Millerntor zu gewinnen. Durch einen Sieg würde Wolfsburg Relegation spielen. Ein Etappenziel also. Zwei weitere Endspiele wären dann noch zu gehen,

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