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·9 juin 2026
Real wirbt um Olise: Bayern will Kroos-Fehler nicht wiederholen

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·9 juin 2026

Die Gerüchte um ein Interesse von Real Madrid an Michael Olise nehmen weiter Fahrt auf. Während die Königlichen angeblich bereit sind, tief in die Tasche zu greifen, verfolgt der FC Bayern eine klare Strategie. Laut spanischen Medien spielt dabei sogar ein Transfer eine Rolle, der mittlerweile mehr als ein Jahrzehnt zurückliegt.
Michael Olise gehört längst zu den begehrtesten Offensivspielern Europas. Nach seiner herausragenden Saison beim FC Bayern haben sich zahlreiche Topklubs mit dem Franzosen beschäftigt. Besonders intensiv scheint sich derzeit Real Madrid mit dem 24-Jährigen auseinanderzusetzen.
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge zählt Olise zu den absoluten Wunschspielern von Präsident Florentino Pérez. Der wiedergewählte Real-Boss soll bereit sein, enorme Summen zu investieren, um den Offensivstar nach Madrid zu locken.
Doch an der Säbener Straße zeigt man sich von den Spekulationen unbeeindruckt.
Wie die spanische Marca berichtet, erinnern sich die Bayern-Verantwortlichen in diesem Zusammenhang an eine Personalie, die den Klub nachhaltig geprägt haben soll: den Wechsel von Toni Kroos zu Real Madrid im Sommer 2014.

Foto: IMAGO
Damals ließen die Münchner den Mittelfeldspieler ein Jahr vor Vertragsende für eine Ablösesumme von rund 25 Millionen Euro nach Spanien ziehen.
Im Nachhinein entwickelte sich der Transfer aus Sicht vieler Beobachter zu einem der größten Coups der jüngeren Real-Geschichte. Kroos absolvierte insgesamt 465 Pflichtspiele für die Königlichen und gewann unter anderem fünfmal die Champions League.
Laut Marca soll man in München diesen Schritt nie vollständig vergessen haben. Die Verantwortlichen wollen verhindern, erneut einen Spieler von Weltklasseformat an die Madrilenen zu verlieren, der anschließend über Jahre hinweg eine Ära prägt.
Ob diese Einschätzung tatsächlich eine Rolle bei den aktuellen Überlegungen spielt, lässt sich zwar nicht bestätigen. Fest steht jedoch: Beim FC Bayern gibt es derzeit keinerlei Bereitschaft, über einen Verkauf von Olise nachzudenken.
Präsident Herbert Hainer machte die Haltung des Rekordmeisters am Wochenende erneut unmissverständlich deutlich. „Michael Olise ist ein Spieler des FC Bayern München, der noch einen langen Vertrag hat – und wir sind kein Verkäuferverein. Sollte uns Florentino Pérez ein Angebot schicken wollen – was bisher ja nicht der Fall ist – kann er sich das sparen“, erklärte Hainer gegenüber der BILD.
Auch die kolportierte Ablösesumme von 150 Millionen Euro scheint daran nichts zu ändern.
Transfer-Experte Fabrizio Romano hatte zuletzt erklärt, warum Olise bei Real Madrid intern so hoch angesehen wird. „Florentino ist überzeugt davon, dass Olise für das System, das José Mourinho bei Real Madrid spielen lassen will, wirklich, wirklich wichtig sein könnte. Und er glaubt, dass zusätzliche Qualität in der Offensive dabei helfen kann, Mbappé und Vinicius Jr. weiterzuentwickeln. Sein Gefühl ist, dass Real so den besten Angriff der Welt haben würde“, betont Romano.
Die Ausgangslage spricht dennoch klar für die Bayern. Olise besitzt in München einen Vertrag bis 2029 und verfügt über keine Ausstiegsklausel. Damit liegt die volle Kontrolle über seine sportliche Zukunft beim deutschen Rekordmeister.
Zudem betrachten die Münchner den Franzosen längst als einen der zentralen Bausteine für die kommenden Jahre. Nach seiner überragenden Entwicklung soll Olise eine Schlüsselrolle in der Zukunftsplanung von Vincent Kompany einnehmen.
Die Botschaft aus München ist daher eindeutig: Real Madrid darf von Michael Olise träumen. An der Säbener Straße denkt jedoch niemand daran, den Offensivstar ziehen zu lassen.
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