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·18 avril 2026
Riera-Frust bei SGE-Pleite: Leipzig nutzt die Fehler eiskalt

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·18 avril 2026

In der Bundesliga hatte es Eintracht Frankfurt am Samstagabend mit RB Leipzig zu tun. Die Hessen wollten nach einigen Spielen, in denen es nicht allzu gut lief, ein Zeichen setzen. Leipzig ging mit ordentlich Rückenwind in die Partie, spielte zuletzt auf einem sehr brauchbaren Niveau.
Allerdings hatte Eintracht Frankfurt vor dem Spiel eine sehr gute Bilanz in den Heimspielen gegen Leipzig vorzuweisen. Das war natürlich ein Punkt, den man in diesem Spiel untermauern wollte. Albert Riera, der Coach der Hessen, stand hier schon ein wenig unter Druck, den er braucht Ergebnisse, auch gegen gute Gegner, um im Sommer weitermachen zu dürfen.
Das Spiel begann durchaus munter, die Eintracht hatte nach nur fünf Minuten die erste Chance. Jonathan Burkardt wurde gut freigespielt und kam zum Abschluss, doch Marten Vandevoordt entschärfte den Schuss. Die Hessen waren gut im Spiel, hatten ihre Umschaltmöglichkeiten. Aber auch Leipzig zeigte sich in der Anfangsphase in der Offensive. Yan Diomande schoss zum Beispiel aus spitzem Winkel über das Tor. Die Eintracht schaffte es, Leipzig weitgehend zu neutralisieren und das Spiel sehr ausgeglichen zu gestalten.

Foto: Getty Images
26 Minuten waren gespielt als Frankfurt zu wenig Zugriff auf Diomande bekam. Der Offensivspieler von Leipzig dribbelte munter durch die Abwehr der Hessen und schloss nach einem Haken eiskalt in die rechte Ecke ab – 0:1! Das Tor gab RB Selbstvertrauen, kurz danach scheiterte Assan Ouedraogo mit einem Distanzschuss. Gerade in diese gute Phase von Leipzig fiel der Ausgleich. Nach einer Kalimuendo-Flanke wurde der Ball noch einmal in die Mitte gebracht, dort lauerte Hugo Larsson und köpfte unbedrängt ein. Da sah die Abwehr von RB alles andere als gut aus. Das 1:1 war dann auch der Stand zur Pause. Und das ging soweit auch in Ordnung.
Leipzig erwischte einen besseren Start in die zweite Halbzeit. Die Gäste hatten gleich eine gute Möglichkeit, nach einem Halten von Robin Koch wollte man zudem einen Elfmeter, den es aber nicht gab. Auf der Gegenseite scheiterte Oscar Höjlund nach einem langen Dribbling an Vandevoordt, nach dem Abpraller ging ein Amaimouni-Schuss über das Tor. RB hatte einen guten Schwung im eigenen Spiel, war zielstrebig, lediglich die Präzision fehlte mitunter.
Leipzig meldete sich erneut an, hatte einen Klostermann-Kopfball in petto, der aber zu zentral war. In der 69. Minute hatten die Gäste eine große Chance, doch Michael Zetterer war zur Stelle. Eben jener Zetterer stand danach im Mittelpunkt, denn nach einem Distanzschuss von Antonio Nusa stand es 2:1 für Leipzig, der Ball war aber auf jeden Fall haltbar. Frankfurt machte jetzt zu viele Fehler. Nach einem klugen Pass auf Conrad Harder traf der Stürmer von Leipzig aus spitzem Winkel zum 3:1 (81.) und sorgte damit für die Vorentscheidung. Danach passierte nicht mehr allzu viel, es blieb beim letztlich verdienten Sieg für RB.
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