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·1 février 2026
Romano meldet: Anselmino-Zukunft ist geklärt – zum Ärger des BVB

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·1 février 2026

Zuletzt bestand beim BVB noch Hoffnung, dass Aaron Anselmino erneut nach Dortmund zurückkehrt. Hintergrund war die Rückholklausel, die der FC Chelsea zog, weil der Verteidiger die gesetzte 1000-Minuten-Marke nicht erreichte (90min berichtete). Diese wurde allerdings ausschließlich aufgrund verletzungsbedingter Ausfälle verpasst. Im fitten Zustand galt der Argentinier durchweg als solide Option für die Mannschaft von Niko Kovac.
Zuletzt hatte Sky Sport berichtet, dass die Dortmunder Verantwortlichen noch Resthoffnung haben, dass sich bei Anselmino in den kommenden Tagen noch einmal eine Tür öffnet. Grund dafür ist, dass Chelsea Interesse an Jeremy Jacquet von Stade Rennes hat.
Am Samstag setzten sich der Verein und Vertreter des Spielers zusammen, um über die Zukunft des 20-Jährigen zu sprechen. Wie Fabrizio Romano berichtet, ist nun klar: Anselmino schließt sich für fünf Monate RC Strasbourg an.
Für den BVB ist das eine enttäuschende Entwicklung. Zumal Anselmino ohne ersichtlichen Grund aus Dortmund zurückgeholt wurde, um nun ohnehin wieder verliehen zu werden. Gerüchten zufolge soll der Argentinier als Druckmittel im Werben um Wunschspieler Jacquet von Stade Rennes zurückgeholt worden sein.
Nun steht jedoch fest, dass es anders kommt. Anselmino geht zu RC Strasbourg, das ebenfalls Teil von BlueCo ist, dem Konsortium, das 2022 Chelsea übernahm. Dort stehen bereits mehrere ehemalige oder ausgeliehene Spieler des FC Chelsea unter Vertrag.
Auch wenn weiterhin offen ist, warum genau Anselmino aus Dortmund zurückgeholt wurde, nur um ihn anschließend erneut zu verleihen, sendet die gesamte Geschichte eine klare Botschaft. Klubs wie Chelsea agieren auf dem Transfermarkt seit Längerem schwer vorhersehbar. Einen solchen Partner für ein Leihgeschäft zu wählen, sollte aus Sicht des BVB nicht notwendig sein.
Borussia Dortmund ist ein Verein mit großer Historie und hohem nationalen sowie internationalen Ansehen. Entsprechend sollte es möglich sein, Spieler für den eigenen Kader zu finden, die man langfristig und fest binden kann, ohne dabei in Abhängigkeit von großen Wirtschaftskonstrukten zu geraten.
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