Borussia Dortmund
·24 avril 2026
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·24 avril 2026
AusgangslageViel Zeit, den hart erkämpften 2:1-Erfolg am Mittwoch in Velbert zu genießen, bleibt der U23 nicht. Nur vier Tage später steht in Bocholt bereits das sechste Spiel innerhalb von drei Wochen an. Angesichts dieser hohen Belastung setzt Trainer Daniel Rios konsequent auf Rotation und veränderte in Velbert die Startelf gleich auf sechs Positionen. „Die Mannschaft ist bereit, diese Situation anzunehmen und mitzugehen. Das ist ein Grund dafür, warum wir die vergangenen Wochen so gut gemeistert haben“, betont Rios. Besonders hebt er den hohen Trainingseinsatz und die starke Wirkung der Einwechselspieler hervor. Die überzeugende Rückrunde – nur Spitzenreiter Fortuna Köln sammelte seit der Winterpause zwei Punkte mehr – sieht er als klares Zeichen für die „positive Entwicklung von Team und Spielern“.
Personal Im Vergleich zur Partie in Velbert kann Rios wieder auf zwei Stammkräfte zurückgreifen. Mittelfeldspieler Michael Eberwein kehrt nach der Geburt seiner Tochter in den Kader zurück. Auch Innenverteidiger Elias Benkara macht gesundheitliche Fortschritte: „Er ist auf einem guten Weg und wieder eine Option“, so Rios. Weiterhin ausfallen werden die Rekonvaleszenten Ismael Mansaray und Mussa Kaba. Inwieweit die Startelf erneut verändert wird, hängt für den Trainer nicht nur von der hohen Belastung, sondern auch von den Eindrücken aus dem Training ab: „Die Jungs präsentieren sich in den Einheiten sehr gut und haben sich ihre Einsätze verdient. Wäre das nicht der Fall, würden wir weniger rotieren.“
GegnerFür den 1. FC Bocholt verlief die Saison bisher durchwachsen. Das vor dem Ligastart in einer Trainerumfrage als Aufstiegsfavorit gehandelte Team rangiert auf Platz 14. Zuletzt schwächelten die „Schwatten“ vor allem bei Heimspielen: Im Stadion am Hünting gab es in den vergangenen acht Partien nur einen Sieg. Auch die jüngsten Ergebnisse (0:4 gegen Rödinghausen, 2:3 gegen Bochum II) zeigen eine negative Tendenz. Dennoch warnt Rios davor, den Gegner zu unterschätzen. Im Hinspiel Anfang November setzte sich Bocholt mit 2:1 in Dortmund durch. „Vom Potenzial her gehört diese Mannschaft weiter nach oben. Wir sollten nicht auf ihre Platzierung, sondern auf ihre Qualität schauen“, warnt Rios.









































