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·8 mai 2026
Rückschlag im Aufstiegskampf: Duisburg nur mit Remis in Aue

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·8 mai 2026

Der MSV Duisburg kommt am vorletzten Spieltag nicht über ein torloses Remis beim bereits abgestiegenen FC Erzgebirge Aue hinaus und ist im Kampf um den direkten Aufstieg nun auf Patzer der Konkurrenz angewiesen, wenngleich der MSV in der Tabelle vorerst auf Platz 2 springt. Den Zebras fehlte gegen sich in jeden Ball werfende Veilchen dabei die zündende Idee im Angriff, um zum so wichtigen Torerfolg zu kommen.
Bei den bereits abgestiegenen Veilchen aus Aue wollte der MSV Duisburg unbedingt vorlegen, auf Platz zwei stürmen und damit den Druck auf den FC Energie Cottbus erhöhen. MSV-Coach Hirsch setzte dabei mit einer Ausnahme auf die Elf, die in der Vorwoche mit 2:1 gegen die Cottbuser gewonnen hatte – einzig der gelbgesperrte Fleckstein wurde durch Hahn ersetzt. Bei den Hausherren ließen Interimstrainer Shubitidze und Kern nach dem 5:3 in Ingolstadt Majetschak und Günther-Schmidt anstelle von Collins und Simnica auflaufen.
Die Begegnung startete zunächst vielversprechend für die Gäste, nachdem Kother am linken Strafraumeck zu viel Platz geschenkt bekam und den anschließenden Abschluss nur knapp am linken Kreuzeck vorbeizirkelte (3.). Anschließend schafften es die Veilchen aber, die Räume ein wenig enger zu ziehen und den Zebras das Spiel somit zu erschweren. Ein Abschluss der Auer durch Guttau war für MSV-Keeper Braune kein Problem (21.). Auf der anderen Seite fehlte es beim MSV häufiger am letzten Pass.
Mit Schlussphase des ersten Durchgangs gab es für die Zuschauer dann auch noch einige Torgelegenheiten zu bestaunen. Töpken scheiterte aber zunächst mit einem halbhohen Versuch an Lord (38.) und konnte den Torhüter der Hausherren auch wenige Minuten später mit einem Versuch aus der Distanz ins unter linke Eck nicht überwinden. Lord machte sich lang und lenkte die Kugel mit den Fingerspitzen noch um den Pfosten herum (43.). So ging es torlos in die Kabinen.
Wie schon in der ersten Hälfte gehörte dem MSV auch nach dem Seitenwechsel die erste nennenswerte Möglichkeit. Kother sprintete über die linke Seite in den gegnerischen Sechzehner, ließ Malone mit einer geschickten Finte ins leere laufen und versuchte es aus spitzem Winkel mit einem Schuss aufs kurze Eck. Aber Lord riss geistesgegenwärtig die Fäuste hoch und verhinderte den Einschlag (53.). Trotz dessen und obwohl die mitgereisten Fans gut Stimmung machten, schaltete die Begegnung anschließend wieder ein wenig in den Leerlauf.
Hirsch reagierte daher nach einer Stunde und nahm einen Dreifachwechsel vor. Unter anderem war nun Lobinger mit von der Partie und sollte für mehr Präsenz vor dem gegnerischen Kasten und somit mehr Torgefahr sorgen. Nach einem Eckball von der rechten Seite kam Schlicke am zweiten Pfosten auch zu einem Abschluss für den MSV, reagierte aber zu überrascht und schob das Ding knapp am Pfosten vorbei. Die bereits erfolgten Jubelschreie von der Tribüne verstummten ganz schnell wieder (64.).
Im der Schlussphase war es dann noch einmal der eingewechselte Coskun, der Lord mit einem Schuss von der linken Strafraumecke prüfte. Aues Schlussmann bekam den Ball aber festgehalten (85.) und sicherte seinem Team damit letztendlich einen Zähler, obwohl die Gäste wirklich alles nach vorne warfen. Und die Zebras hatten sogar noch Glück, denn nach einem Konter blieb Bär im Eins-gegen-eins mit Braune nur zweiter Sieger (90.+6). Mit dem Remis klettert der MSV zwar zumindest vorübergehend auf Rang zwei, lässt aber wichtige Punkte im Aufstiegskampf liegen. Am letzten Spieltag wartet auf die Hirsch-Truppe nun ein Heimspiel gegen Viktoria Köln. Aue reist zu Mitabsteiger Schweinfurt.







































