Rund um den Brustring
·21 février 2026
Rund um das Spiel in Heidenheim

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·21 février 2026

Vom aufregenden Trip nach Glasgow geht es direkt auf die Alb — zu einem Spiel unter ganz anderen Voraussetzungen.
Denn in Heidenheim wird der VfB nicht auf einen Gegner treffen, der sich so einfach überwinden lässt wie der schottische Meister am Donnerstagabend. Natürlich war dort auch die Gefahr höher, selber ein Tor zu kassieren, jedoch boten sich den Brustringträgern auch deshalb Chancen, weil Celtic es nicht gewohnt ist, sich hinten zu verbarrikadieren. Anders die Heidenheimer, deren Bundesliga-Zugehörigkeit sich langsam dem Ende zu nähern scheint. Umso gefährlicher für uns, denn mit jedem weiteren Spieltag hat der FCH weniger zu verlieren, mal ganz abgesehen davon, dass ein Abstieg dort wohl auch nicht derart dramatisch wäre wie anderswo.
Gleichzeitig muss dieses Spiel ein Pflichtsieg für uns sein, denn aufregende Europapokalnächte sind schön gut, sie haben ihre Grundlage aber in der Bundesliga. Zumal die Ergebnisse vom Samstag eine Steilvorlage sind, die der VfB nur noch einnetzen muss. Vielleicht geht es diesmal auch ohne Slapstick-Gegentor. Denn dass wir wirklich jedes Mal zurück kommen, ist wahrscheinlich, aber nicht garantiert.
In der Vorschau auf der VfB-Webseite, die als Ersatz für die Pressekonferenz vor dem Spiel dient, wurde auf das Thema Personal nicht eingegangen — was darauf hindeutet, dass der in Glasgow von Platz humpelnde Angelo Stiller wohl wirklich nur eine Krampf hatte und sich auch sonst niemand ernsthaft wehgetan hat seitdem.

Und trotzdem würde ich Angelo Stiller eine Pause gönnen, genauso wie Finn Jeltsch. Mittelstädt pausierte in Glasgow und kehrt zurück, rechts hinten ist wieder Assignon dran. Vorne könnte Hoeneß auch Tomás auf den Außenpositionen von Beginn an bringen, Leweling und Führich scheinen mir aber die bessere Option zu sein.
Zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen — so lautet die Bilanz des VfB gegen die Nachbarn. In vier Saisons in zwei Ligen gelang es uns nie, beide Spiele gegen Heidenheim zu gewinnen. Heidenheim ist in vielen Statistiken erwartungsgemäß weit unten zu finden: Die wenigsten Punkte, die wenigsten Siege, die wenigsten Tore — immerhin Stand jetzt nicht die meisten Gegentore, denn da liegen nach den Samstagsspielen unser nächster Gegner aus Wolfsburg und die Eintracht mit 49 Gegentreffern noch mit einem Tor in Führung. Geht man genauer in die Zahlen, ist Heidenheim im Ligavergleich irgendwo im unteren Mittelfeld zu finden. Und auch wenn man seit Anfang Dezember nicht mehr gewann: Richtig deutlich waren die Ergebnisse nur gegen Bayern und Leipzig.
Ein Spaziergang wie teilweise in der zweiten Halbzeit bei Celtic wird das also voraussichtlich nicht. Ich traue der Mannschaft aber zu, die Umstellung hinzubekommen und auch in Heidenheim drei Punkte einzufahren.
Titelbild: © Sebastian Widmann/Getty Images
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