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·20 février 2026
Said El Mala – Joker vs. Stammspieler: „Ich glaube, dass wir das nicht so schlecht hinbekommen haben“

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Simon Bartsch
20 Februar, 2026
Im Hinspiel avancierte er zum Matchwinner, vor dem Rückspiel ist nicht klar, wann Said El Mala spielt. Die Diskussionen reißen nicht ab. Das sagt der Trainer zum Spieler und seiner Position.

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor
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Vor dem Hinspiel bei der TSG Hoffenheim hatte Lukas Kwasniok offenbar genug gesehen. Der Trainer der Geißböcke hatte Said El Mala immer wieder als Joker eingesetzt – in der Liga fünf Mal. Und die Eindrücke, gepaart mit denen von den Trainingseinheiten, hatten offenbar gereicht, dem Youngster dann auch das Startelf-Debüt zu ermöglichen. Schon damals kochte die Diskussion bei den Fans hoch: Ist El Mala gefährlicher von der Bank oder sollte man ihm nicht die Möglichkeit von Beginn an geben?, so die wohl wichtigste Frage. Der Kölner Shootingstar startete in Sinsheim und entschied die Begegnung schließlich mit einem beherzten Solo und dem einzigen Treffer der Partie.
Vier Monate oder eine Halbserie später ist die Diskussion nicht abgeebbt, aber einiges passiert. El Mala wurde in der Zwischenzeit für die A-Nationalmannschaft nominiert, eine WM-Teilnahme unter Auflagen in Aussicht gestellt, der Marktwert ist laut transfermarkt.de auf 40 Millionen Euro angewachsen und angeblich ist halb Europa an dem Shootingstar interessiert – die Frage ist bei den Fans aber geblieben. Nicht nur das, sie ist wohl eine der Kernkritiken an dem Kölner Coach. Angesichts von Spielverlauf, Gegner und tatsächlich dann auch der jeweiligen Spielzeit ist es natürlich rein spekulativ, in welcher Rolle der Offensivspieler besser funktioniert. Da haben auch Statistiken nur wenig Aussagekraft. El Mala hätte im Hinspiel bei der TSG schließlich genauso als Joker treffen können, wie zuvor gegen Freiburg von Beginn an.
Allerdings bestehen wohl kaum Zweifel, dass der Angreifer gerade in der Hinrunde ein Punktgarant der Kölner war. Hat der 19-Jährige getroffen, gab es meist Zähler – unabhängig seiner Rolle. Insofern sind Forderungen nach mehr Einsatzzeit auch nicht von der Hand zu weisen. „Wir wissen, dass wir mit Said einen sehr talentierten Spieler haben. Unser Auftrag ist es, auf der einen Seite Spiele zu gewinnen und auf der anderen Seite, ihn bei seiner Entwicklung zu begleiten, besser zu werden“, so Kwasniok. „Ich glaube, dass wir das ist in den vergangenen Monaten nicht so schlecht hinbekommen haben.“ Der Trainer verwies dabei auf die zehn Scorerpunkte des Youngsters. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass El Mala seit dem 2:2 gegen Heidenheim eben nicht mehr gepuntket hat – unabhängig seiner Rolle.
Dafür hat der Kölner Coach eine Erklärung: „Unabhängig ob er beginnt oder später kommt, wird es für ihn schwieriger. Schauen wir nach Stuttgart: Said kommt rein und die bringen Josha Vagnoman“, sagte der Kölner Coach. „Der Gegner stellt sich vielmehr auf ihn ein. Das wird für ihn der nächste Step sein, unter erschwerten Bedingungen das immer abzurufen. Und wir begleiten ihn dabei.“ Dem Vernehmen nach soll der Youngster mit seiner Rolle nicht so richtig zufrieden zu sein. Am Ende des Tages gibt es für den Stürmer nur eine Währung: Tore. Gerne wieder gegen Hoffenheim.
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