SC Freiburg kämpferisch nach 1:2 Niederlage – „Nichts ist vorbei“ | OneFootball

SC Freiburg kämpferisch nach 1:2 Niederlage – „Nichts ist vorbei“ | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Fussballnationalmannschaft.net

Fussballnationalmannschaft.net

·1 mai 2026

SC Freiburg kämpferisch nach 1:2 Niederlage – „Nichts ist vorbei“

Image de l'article :SC Freiburg kämpferisch nach 1:2 Niederlage – „Nichts ist vorbei“

Noah Atubolu und der SC Freiburg halten nach der späten Niederlage bei Sporting Braga weiter an ihrer Europapokal-Hoffnung fest. Nach dem 1:2 im Halbfinal-Hinspiel der Europa League betonte der Torhüter: „Nichts ist vorbei“ und verwies auf die Heimstärke der Breisgauer. Das Rückspiel am Donnerstag kommender Woche kann Freiburg dank einer perfekten Heimbilanz in dieser Europa-League-Saison noch in Richtung erstes Europacup-Endspiel lenken, das am 20. Mai in Istanbul steigen würde.

Die Spieler des SC Braga laufen ins Estádio Municipal de Braga ein, während die Heimfans ein imposantes Tifo präsentieren – vor dem UEFA-Europa-League-Halbfinal-Hinspiel gegen den SC Freiburg am 30. April 2026 in Braga, Portugal. (Diogo Cardoso / Getty Images Europe via Getty Images)


Vidéos OneFootball


Später Rückschlag trotz starker Phasen

In Braga begann der SC mit einem frühen Rückstand durch Demir Ege Tiknaz in der 8. Minute, fand aber durch Vincenzo Grifo in der 16. Minute rasch zurück ins Spiel. Für zusätzlichen Rückenwind sorgte Atubolu noch vor der Pause, als er in der 45.+2 Minute einen Foulelfmeter parierte. Trotzdem kippte die Partie in der Nachspielzeit, als Mario Dorgeles in der 90.+2 Minute den entscheidenden Treffer für die Portugiesen erzielte.

Der SC Freiburg hatte damit eine bessere Ausgangslage aus der Hand gegeben, obwohl im Halbfinale der Europa League noch alles offen ist. Atubolu, der nach übereinstimmenden Berichten vor dem Abschied aus dem Breisgau steht, ließ den Ball in der entscheidenden Szene vor die Füße von Dorgeles prallen und wirkte unglücklich. „So ein unnötiges Gegentor, das ist unfassbar. Wir machen es uns selbst schwer“, sagte der Keeper bei RTL und erklärte: „Das Problem war, dass ich den Ball nicht sehe.“

Atubolu im Fokus, Schuster und Grifo bleiben zuversichtlich

Der als „Elfmeter-Killer“ bekannte Schlussmann hatte im vergangenen Jahr mit fünf gehaltenen Strafstößen in Folge einen Bundesliga-Rekord aufgestellt, diesmal aber den späten Nackenschlag nicht verhindern können. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus nahm in dieser Szene kein Blatt vor den Mund und befand, Atubolu sehe dort „schlecht aus“. Auch Julian Schuster ärgerte sich über den späten Gegentreffer und sprach von einer „sehr, sehr ärgerlichen“ Szene.

Der Freiburger Chefcoach stellte zugleich klar, dass noch lange nichts entschieden ist. „Es ist erst die Hälfte gespielt. Zu Hause mit den Fans ist alles möglich. Aber ein paar Dinge müssen wir besser machen“, sagte Schuster. Ähnlich ordnete Grifo den Abend ein, dessen frühes Tor den SC zunächst zurückgebracht hatte. „Das Ende überwiegt leider, das Tor tut uns weh“, erklärte der Routinier, ergänzte aber: „Aber ich glaube, dass wir zu Hause eine große Wucht haben.“ Atubolu fasste die Freiburger Stimmung nach dem Schlusspfiff kurz zusammen: „Im Rückspiel ist alles möglich. Wir sind so gut zu Hause. Wir glauben an uns.“

À propos de Publisher