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·17 avril 2026

SC Freiburg – Nun will man den Europacup gewinnen! Frankfurt hats vorgemacht!

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Der SC Freiburg hat sich mit einem 3:1-Erfolg im Viertelfinal-Rückspiel bei Celta Vigo in eine historische Ausgangsposition gebracht. Nach dem 3:0 im Hinspiel setzten sich die Breisgauer mit 6:1 in der Addition durch und stehen erstmals in der Klubgeschichte in einem Europacup-Halbfinale. Der Blick geht nun weit über diesen Erfolg hinaus: Im Verein wird offen vom großen Wurf geträumt. Frankfurt schaffte es 2022.

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SC-Freiburg-Trainer Julian Schuster bejubelt am 16. April 2026 im Estadio Balaídos in Vigo den Einzug ins Halbfinale der UEFA Europa League 2025/26 nach dem Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Club Celta de Vigo. (Diogo Cardoso / Getty Images)


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„Jetzt wollen wir alles“

Auf dem Rückflug aus Galizien war der Cup zwar noch nicht an Bord, doch mit weniger als der 65 Zentimeter großen Silberware will sich der SC nach diesem Husarenritt nicht mehr zufriedengeben. Sportvorstand Jochen Saier machte die neue Zielsetzung klar: „Jetzt wollen wir alles“, sagte er. „Wenn man da steht, wo wir stehen, dann will man natürlich das Maximum erreichen. Einfach, weil es eine besondere Gruppe ist und weil ich schon das Gefühl habe, dass es auch ein besonderes Jahr werden kann.“

Auch außerhalb des Vereins wächst die Zuversicht. Lothar Matthäus spürte nach dem Auftritt in Vigo ebenfalls, dass für die Freiburger noch mehr möglich ist. „In dieser Verfassung traue ich dem SC noch viel mehr als das Halbfinale zu“, sagte der Rekordnationalspieler bei RTL. „Wenn sie das wiederholen können, ist wirklich mehr drin.“

Beeindruckender Auftritt in Vigo

Die Mannschaft von Julian Schuster hatte Celta Vigo bereits im Hinspiel mit 3:0 in die Schranken gewiesen und legte auswärts nach. Igor Matanovic traf in der 33. Minute sehenswert zur Führung, Yuito Suzuki erhöhte mit einem Doppelschlag in der 39. und 50. Minute. Der Ehrentreffer von Williot Swedberg in der ersten Minute der Nachspielzeit änderte nichts mehr daran, dass die Spanier über weite Strecken chancenlos blieben.

Vor dem späten Gegentor hatte Freiburg längst in den Verwaltungsmodus geschaltet. Schuster nahm mehrere Leistungsträger früh vom Feld, damit alle frisch bleiben. Der Plan ist klar: Der SC will im Endspurt der Saison möglichst viele Körner behalten – schließlich geht es für den Klub weiter um Großes.

Braga, Heidenheim, Stuttgart und dann Istanbul?

Im Halbfinale trifft Freiburg auf Sporting Braga; nur die Portugiesen stehen noch zwischen dem SC und dem Endspiel am 20. Mai in Istanbul. Saier ordnete den bisherigen Weg als außergewöhnlich ein: „Das ist etwas Außergewöhnliches, etwas Unglaubliches“, sagte er. „Wenn ich den Saisonverlauf anschaue und auf welchem Level wir jetzt alle drei Tage spielen können, dann ist das schon wirklich beeindruckend.“

Der Terminkalender bleibt eng getaktet. Am Sonntag geht es in der Bundesliga gegen den 1. FC Heidenheim weiter, am Donnerstag der kommenden Woche wartet das Halbfinale im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart. Danach steht am 30. April das Hinspiel in Braga auf dem Programm, ehe eine Woche später das Rückspiel folgt. Julian Schuster sprach von einem besonderen Rhythmus: „Ende April diesen Rhythmus haben zu dürfen, ist für uns alle sehr besonders. Wir sind froh und dankbar darüber“, sagte der Chefcoach, der von „diesen Abenden noch meinen Kindern und Enkeln erzählen“ möchte.

Trotz aller Euphorie will Freiburg nicht vom Kurs abkommen. Schuster stellte klar: „Wir haben einen weiteren Schritt geschafft, sind aber noch nicht am Ende. Feiern werden wir Ende Mai, aber jetzt gibt es keine Ablenkungen, wir bleiben auf diesem Weg.“ Auch die Gier des Abwehrchefs ist ungebrochen. Matthias Ginter betonte: „Wir sind sehr, sehr ambitioniert als Mannschaft und Verein.“ Und weiter: „Das wollen wir durchziehen, weil wir auch wissen, dass wir ganz hart runtergebrochen noch gar nichts erreicht haben. Da wollen wir dranbleiben.“

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