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·17 février 2026
Schlotterbeck hinterlegt Kader-Wünsche beim BVB

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·17 février 2026

Bleibt er oder geht er? Nico Schlotterbeck sendet widersprüchliche Signale. Einerseits bespricht der Innenverteidiger mit den Dortmunder Verantwortlichen bereits, welche Spieler der Klub im Sommer verpflichten sollte. Andererseits zögert er mit der Unterschrift unter seinen neuen Vertrag – während Real Madrid im Hintergrund lauert.
Der kicker berichtet von Gesprächen zwischen Schlotterbeck und der BVB-Führung über die künftige Mannschaftsplanung. Der 25-Jährige habe konkrete Vorschläge gemacht, wo der Kader Schwächen aufweist. Interessant: Seine Ideen decken sich offenbar mit den Einschätzungen des Klubs.
Für Dortmund ein ermutigendes Zeichen. Wer mitdenkt, wie das Team verstärkt werden muss, scheint zu bleiben zu wollen. Oder? Die Frage bleibt: Plant Schlotterbeck wirklich seine Zukunft beim BVB – oder sammelt er nur Erkenntnisse für seinen nächsten Arbeitgeber?

Bleibt er oder geht er? Für Schlotterbeck bleibt wohl nur Real Madrid als Option | Bild: Imago Images
Die Verhandlungen stehen laut kicker kurz vor dem Abschluss. Rund vier Fünftel der Konditionen seien bereits geklärt. Die wichtigsten Punkte – Gehalt, Laufzeit, Bonuszahlungen – scheinen ausverhandelt. Komplizierte Nachverhandlungen seien nicht zu erwarten.
Doch die letzten 20 Prozent können die schwierigsten sein. Schlotterbeck steht vor einer Karriereentscheidung: Verlängert er in Dortmund, wo Champions-League-Titel eher Wunschtraum als Realität sind? Oder wagt er den Sprung zu Real Madrid, wo Trophäen zur Normalität gehören?
Besonders kurios: Die BVB-Führung kommuniziert unterschiedlich, ob Schlotterbeck unter Zeitdruck steht. Sportchef Sebastian Kehl wiegelte bei Sky ab – von einer Frist wolle er nichts wissen. Nico kenne die Lage, mehr gebe es nicht zu sagen. Sein Kollege Lars Ricken klang deutlich drängender. Bei RTL und sport.de betonte der Geschäftsführer, beide Seiten hätten klare Vorstellungen, bis wann eine Lösung stehen müsse. Ein Hinauszögern bis zum Sommer komme nicht infrage.
Entweder reden Kehl und Ricken aneinander vorbei – oder sie verfolgen verschiedene Kommunikationsstrategien. Möglicherweise will Kehl Ruhe bewahren, während Ricken subtilen Druck aufbaut. Oder es existiert intern tatsächlich kein fester Stichtag, nur eine vage Erwartung.
Die Wahrheit: Ohne Verlängerung droht dem BVB 2027 ein ablösefreier Abgang. Das will Dortmund verhindern – notfalls durch einen Verkauf 2026, solange noch Ablöse fließt. Schlotterbeck hält alle Karten in der Hand.
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