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·10 juillet 2026

Schweinsteiger fürchtet Verschwörung bei Mbappé-Elfer – Gräfe enthüllt Schwalbe

Image de l'article :Schweinsteiger fürchtet Verschwörung bei Mbappé-Elfer – Gräfe enthüllt Schwalbe

Bild: Lars Baron/Getty Images

Kylian Mbappé verschießt gegen Marokko einen Elfmeter. Zuvor hatte er bis zum Anpfiff lange warten müssen. Die Hintergründe.


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Frankreich gegen Marokko lautete das erste Viertelfinale der WM 2026. Die Franzosen kontrollierten das Spiel, taten sich aber lange schwer. In der 27. Minute schien die Erlösung nah. Ex-Bayern-Profi Noussair Mazraoui musste Kylian Mbappé beim Dribbling stoppen, traf ihn aber im Strafraum offenbar am Fuß. Die Folge: Elfmeter für Frankreich.

Drei Minuten Verzögerung

Die Ausführung verzögerte sich jedoch extrem, es kam zu mehreren VAR-Checks. Mbappé war schon längst bereit, den Elfmeter zu schießen. Letztendlich vergab Mbappé den Elfmeter und machte mit seinen Handbewegungen deutlich, dass ihm die Wartezeit zu lang war. Mit einem 0:0 ging es in die Pause.

ARD-Experte Bastian Schweinsteiger befeuerte dabei eine Verschwörungstheorie, die vor dem Spiel in Frankreich für viel Aufregung gesorgt hatte. Denn erstmals bei der WM 2026 stammte das komplette Schiedsrichter-Team für eine Partie von einer Nation – ausgerechnet von Argentinien, dem WM-Konkurrenten von Frankreich.

„Für mich ist das ein Witz, dass Mbappé da so lange warten muss“, sagte Schweinsteiger und erklärte: „Der Schiedsrichter muss ja mit irgendjemandem gesprochen haben. Er kann ja nicht Mbappé den Ball hinlegen lassen und dann eine Minute warten.“ Und: „So etwas bringt den Schützen durcheinander. Jetzt hast du die Diskussion wieder über den argentinischen Schiedsrichter – nimmt der hier Einfluss auf den Elfmeter? Ich fand, das war ganz schlecht gemacht vom Schiedsrichterteam.“

VAR checkte mehrere Situationen

Schon während der Sendung lieferte die ARD weitere Informationen: Neben dem Foul an Mbappé gab es wohl noch zwei weitere VAR-Checks. So wurde geprüft, ob ein Spieler sich unerlaubt die Hand vor den Mund gehalten hatte – zudem gab es vor der Entstehung des französischen Angriffs eine strittige Zweikampf-Aktion im Mittelfeld.

Auf X klärte dann aber Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe über den wahren Grund auf, warum der VAR drei Minuten bis zur Freigabe des Elfmeters gebraucht hatte. Offenbar beging Mbappé eine Schwalbe. „War nicht sonnenklar, sondern perfekte Schwalbe… deshalb zögerten sie so lange… Linkes Bein hebt vorher ab, rechtes Bein geht vor Kontakt schon runter, aber da Treffer fast zeitgleich, haben sie es stehen gelassen… Gut, dass verschossen!!“, schrieb Gräfe in aller Kürze.

Letztendlich wurde Frankreich immer dominanter in der Partie und konnte einen souveränen 2:0-Sieg einfahren.

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