Schweiz fordert Weltmeister: BVB-Schlussmann Kobel gegen Argentinien im Fokus | OneFootball

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·11 juillet 2026

Schweiz fordert Weltmeister: BVB-Schlussmann Kobel gegen Argentinien im Fokus

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Wer die Schweiz sehen möchte, muss früh aufstehen. Die Begegnung im WM-Viertelfinale gegen Argentinien beginnt am Sonntag (12. Juli) nach Mitteleuropäischer Sommerzeit um 3 Uhr in der Nacht. Doch auch die Spieler selbst sollten gegen den Titelverteidiger ausgeschlafen auf den Platz gehen.

Erstmals in der Geschichte hat die Schweiz die Chance, bei WM oder EM in ein Halbfinale einzuziehen. Der bislang größte Erfolg der Eidgenossen stammt noch aus der Urzeit des Fußballs. Bei den Olympischen Sommerspielen 1924 gewann die Alpenrepublik nach einer 0:3-Niederlage im Endspiel gegen Uruguay die Silbermedaille.


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„Sie sind ganz sicher die Topfavoriten, aber am Ende ist es Fußball“, weiß Gregor Kobel (28) von der Außenseiterrolle der Schweiz. Doch der Schlussmann sieht sein Team gegen Argentinien nicht chancenlos. „Wir müssen erst mal spielen, dann sehen wir weiter. Auch wir haben richtig gute Qualität in der Mannschaft und viel Selbstvertrauen. Jetzt spielen wir das Spiel und schauen, was passiert“, kündigt er auf der FIFA-Website an.

Im Spiel der Südamerikaner hängt nahezu alles von Lionel Messi ab. Der 39 Jahre alte Routinier befindet sich in bestechender Form. Trotz zwei vergebener Elfmeter netzte der Welt-Star im Turnierverlauf bereits achtmal ein. „Bei dem, was er in seiner Laufbahn geleistet hat, kann man niemandem böse sein, der sagt, er stehe ganz oben“, schwärmt Kobel vom Kapitän des Weltmeisters. Der Dortmunder Keeper ist sich der Herausforderung bewusst: „Jetzt muss ich ihn stoppen.“

Elfer-Killer Kobel

Nicht zuletzt dank Kobel steht die Nati überhaupt erst in der Runde der besten acht Mannschaften der Welt. Im Achtelfinale parierte er gegen Kolumbien im Elfmeterschießen gegen Cucho Hernández (27) und besaß so einen großen Anteil am Sieg.

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Foto: Getty Images

Manche Torwarte planen Elfmetersituationen bis ins letzte Detail. Der Schlussmann aus Zürich setzt stattdessen auf sein Bauchgefühl gepaart mit dem Wissen über die Vorlieben der Schützen. „Ehrlich gesagt ist es eine Mischung aus beidem“, verrät Kobel und gesteht: „Es gibt sicher andere, die besser vorbereitet sind als ich. Das Gefühl spielt in so einer Situation eine große Rolle. Ich schaue mir die Körperhaltung des Schützen an, seine Bewegungen, seine Augen – es ist eine Kombination aus allem. Aber am Ende ist es eben das Bauchgefühl, und ich gehe dahin, wohin es mich zieht.“

Messi dürfte gewarnt sein.

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