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·10 avril 2026

Schwierige Lage in der Zentrale: Felipe Chávez ist weiter nur fünfte Wahl

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Simon Hense

10 April, 2026

Obwohl er einer von nur zwei Winterneuzugängen ist, hat Felipe Chávez bisher kaum gespielt beim FC. Der Mittelfeldspieler stand noch gar nicht in der Startelf. Und auch unter Wagner scheint die Situation sich nicht zu verbessern: Felipe Chávez ist weiter in einer schwierigen Lage beim 1. FC Köln.

Im Winter kam Felipe Chávez per Leihe mit Kaufoption von Bayern München zum 1. FC Köln. Seitdem stehen gerade mal vier Einsätze als Joker für den 18-Jährigen zu Buche. Und auch unter René Wagner ist das Talent anscheinend weit von viel Spielzeit oder sogar einem Startelfeinsatz entfernt.

Felipe Chávez hat bisher einen schweren Stand beim 1. FC Köln

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Eigentlich hätte es Felipe Chávez Chance sein können am vergangenen Sonntag. Denn gegen Eintracht Frankfurt fehlte zum einen Eric Martel in der Mittelfeldzentrale gesperrt. Zum anderen wollte FC-Coach René Wagner Isak Johannesson nach dessen Reisestrapazen mit der isländischen Nationalmannschaft nicht von Beginn bringen. So blieben für den Platz neben dem gesetzt Tom Krauß nur noch zwei etatmäßige Optionen für den Trainer übrig: Denis Huseinbasic und eben Chávez. Für letzteren war es vielleicht die größte Möglichkeit seit seinem Wechsel in die Domstadt im Winter, das erste Mal in der Startelf zu stehen. Aber sein Trainer entschied sich gegen ihn für Huseinbasic. Am Ende spielte der 18-Jährige sogar keine Minute.

Bisher maximal Joker

Es ist eine nachvollziehbare Entscheidung, dass Wagner im Abstiegskampf auf den erfahreneren Huseinbasic setzt und nicht auf den jungen Chávez. Gleichzeitig zeigt sich daran, wie schwer der Stand des Talents auch unter dem neuen Trainer ist. Schon unter Kwasniok kam der Winterneuzugang aus München nur zu vier Kurzeinsätzen und saß dreimal 90 Minuten auf der Bank. Wirklich Einfluss konnte der 18-Jährige in seinen wenigen Chancen nicht nehmen. Dabei könnten die Geißböcke seine Qualitäten gerade in den kommenden Spielen durchaus brauchen. Denn der peruanische Nationalspieler verfügt über eine starke Technik, eine hohe Spielintelligenz sowie einen guten Abschluss. Gerade die ersten beiden Aspekte würden den Kölnern in Spielen wie jetzt gegen Werder Bremen oder St. Pauli, in denen der FC wahrscheinlich mehr vom Spiel hat als etwa zuletzt gegen Frankfurt, gut zu Gesicht stehen. Oder sie hätten ihnen auch schon gegen Borussia Mönchengladbach und den Hamburger SV in der Theorie helfen können.

Dass er diese Qualitäten noch nicht einbringen konnte, liegt bestimmt auch an der geringen Menge an Minuten. Allerdings könnte ebenfalls ein Faktor sein, dass der erst 18 Jahre alte Youngster den Sprung in die Bundesliga noch nicht geschafft hat, anscheinend für das Niveau noch nicht bereit ist. Das würde auch weiter erklären, warum sowohl Kwasniok als auch Wagner in der Regel anderen Spielern den Vorzug gaben. So ist der Mittelfeldspieler unter Wagner nach den Eindrücken des Frankfurt-Spiels wohl nur fünfte Wahl in der Mittelfeldzentrale. Und dürfte es damit weiter sehr schwer haben, auf mehr Einsatzzeit zu kommen.

FC mit Kaufoption

Dabei ist es bei einem 18-Jährigen natürlich normal, dass der Schritt in die Bundesliga schwer fällt. Allerdings bleibt dann die Frage, wie sinnhaft die Leihe des Mittelfeldspielers ist, wenn dieser nicht viele Einsatzzeiten bekommt. Ein Punkt kann dabei natürlich sein, dass die Kölner um Geschäftsführer Thomas Kessler dachten, dass der Mittelfeldspieler schon weiter ist und eine größere Rolle spielen könnte. Ein weiterer Aspekt dürfte sein, dass die Geißböcke sich eine Kaufoption gesichert haben. Sie könnten das Talent also über den Sommer hinaus in der Domstadt halten, damit dieser seine zweifellos vorhandenen Anlagen weiter entwickeln kann. Allerdings hat der FC Bayern gleich zwei Rückkaufoptionen vereinbart. Eine für 2027 und eine für 2028. Wenn sich Chávez also nach der möglichen festen FC-Verpflichtung wie erhofft entwickelt, haben die Münchner weiter die Möglichkeit, ihn zurückzuholen.

Ob für eine mögliche solche Entwicklung aber Köln der optimale Ort ist, müssen alle Parteien im Sommer entscheiden. Vielleicht schafft es Chávez bis dahin doch noch, schon in dieser Spielzeit mit seinen Qualitäten auf dem Platz Einfluss zu nehmen und den Kölnern im Kampf gegen den Abstieg zu helfen. Auch wenn er dafür wohl erstmal weiterhin nicht allzu viele Chancen bekommen dürfte als fünfte Wahl hinter Krauß, Martel, Johannesson und Huseinbasic.


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