VfL Osnabrück
·12 avril 2026
Sechster Heimsieg in Serie: VfL schlägt Cottbus im Spitzenspiel

In partnership with
Yahoo sportsVfL Osnabrück
·12 avril 2026

Vor einer ausverkauften Bremer Brücke lieferte der VfL Osnabrück im Spitzenspiel gegen den FC Energie Cottbus von der ersten Minute an eine engagierte Leistung und sicherte sich damit verdientermaßen den sechsten Heimsieg in Folge. Der Spielbericht.
Drei Veränderungen nahm Cheftrainer Timo Schultz in seiner Startaufstellung vor. Während Yigit Karademir den verletzten Robin Fabinski ersetzte, rückten David Kopacz und Frederik Christensen für Ismail Badjie und Tony Lesueur in die Anfangsformation. Ebenfalls drei Wechsel nahm auch Cottbus-Coach Claus-Dieter Wollitz vor. So rückten Henry Rorig, Can Moustfa und Justin Butler in die Startelf.
Von Beginn an merkte man beiden Mannschaften den absoluten Siegeswillen an. Zum ersten Torabschluss kamen die Gäste nach einer Kombination der beiden Ex-Osnabrücker Henry Rorig und Erik Engelhardt. Nach einem Freistoß des Linksfußes kam Engelhardt im Sechzehner zum Kopfball, konnte das Spielgerät jedoch nur über den Querbalken lenken (8‘). Wenige Minuten später war für Lars Kehl der Arbeitstag bereits beendet. Nach einem Pressschlag ging es für den offensiven Kreativmann nicht weiter. Für den 23-Jährigen kam Ismail Badjie in die Partie (14‘).
In den Folgeminuten kamen zunächst erneut die Cottbuser zu Abschlussgelegenheiten. Lukas Jonsson konnte sich dabei erstmals in der 16. Minute auszeichnen, als er einen Distanzschuss zur Ecke klären konnte. Aber auch die anschließende Ecke wurde gefährlich: Louis Awortwie-Grant kam am zweiten Pfosten zum Kopfball, traf jedoch nur den Rücken von Frederik Christensen (17‘).
Der erste nennenswerte Osnabrücker Abschluss erfolgte am Sonntagmittag erst nach 27 Minuten. Nach einem Eckstoß der Lila-Weißen flog der Ball am zweiten Pfosten vor die Füße von David Kopacz, dessen Schuss anschließend haarscharf am rechten Pfosten vorbeiging (27‘). Damit eröffnete der Flügelstürmer die offensiv besten Minuten des VfL in der ersten Halbzeit. So setzte sich Ismail Badjie wenige Sekunden später stark auf der linken Außenbahn durch, zog einen Haken und spielte auf den besser platzierten Patrick Kammerbauer. Dessen Abschluss konnte allerdings im letzten Moment von einem Cottbuser Bein geklärt werden (28‘). Den anschließenden Konter der Cottbuser verhinderte Yigit Karademir mit einem taktischen Foul, sah dafür jedoch seine fünfte Gelbe Karte und steht dem VfL am kommenden Samstag in Ingolstadt somit nicht zur Verfügung.
Die Lila-Weißen übernahmen nun komplett das Spielgeschehen. Ismail Badjie suchte in der 33. Minute aus der Distanz den Abschluss, verzog jedoch knapp am rechten Lattenkreuz vorbei. Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte Jannik Müller, der nach einem Freistoß von Frederik Christensen im Strafraum frei zum Kopfball kam, diesen aber nicht auf das Tor platzieren konnte (44‘). Somit ging es nach der einminütigen Nachspielzeit torlos in die Halbzeitpause.
Dabei ließ der VfL auch nach der Pause nicht von seinem Spielplan ab und kam mit viel Schwung aus der Kabine. Nur fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff konnten sich die Lila-Weißen dann dank des Treffers von Ismail Badjie für den couragierten Auftritt belohnen. Nachdem Frederik Christensen viel Platz auf der linken Außenbahn hatte, sprintete der Däne diese entlang und hatte an der Grundlinie das Auge für den im Rückraum freistehenden Badjie. Dieser schob den Ball gut überlegt flach ins linke Eck und sorgte damit, wie bereits im Hinspiel, für den wichtigen 1:0-Treffer (50‘).
Auch nach der Führung ließ die Mannschaft von Timo Schultz nicht nach. Nach einem zu kurzen Rückpass von Henry Rorig hätte Ismail Badjie fast das zweite Tor des Tages auf dem Fuß gehabt, doch Torwart Marius Funk passte auf und war im letzten Moment noch vor dem Offensivmann am Ball (66‘). Daraufhin kamen nun auch die Cottbuser wieder vermehrt in die Osnabrücker Hälfte. Nach einem Eckball kam King Manu am ersten Pfosten zum Abschluss, setzte den Ball jedoch knapp neben das Tor (68‘). Auch Tolcay Cigerci kam wenig später im Strafraum zum Abschluss, doch Niklas Wiemann warf sich im letzten Augenblick in den Ball und klärte zur Ecke (71‘). In der Schlussphase konzentrierten sich die Osnabrücker auf ihre Paradedisziplin, die Defensive, und ließen die Lausitzer kaum noch zu Abschlussgelegenheiten kommen. Stattdessen schaltete man in der sechsminütigen Nachspielzeit immer wieder in Kontersituationen um. Die allerletzte Aktion des Spiels hatte der eingewechselte Bryan Henning, der sich im Alleingang auf der linken Seite durchsetzte und aus spitzem Winkel den Abschluss suchte. Marius Funk konnte diesen jedoch sicher parieren (90+6‘).
Wenig später pfiff Schiedsrichter Patrick Ittrich die Partie ab und der VfL konnte den sechsten Heimsieg in Folge einfahren. Dadurch beträgt der Abstand auf die drittplatzierten Cottbuser nun wieder sieben Punkte. Am kommenden Wochenende treffen die Lila-Weißen dann am Samstag auswärts auf den FC Ingolstadt (Anpfiff: 14:00 Uhr). Gegen die Schanzer will der VfL dann auch wieder auf fremdem Rasen drei Punkte einfahren.
Tore: 1:0 (Badjie 50‘)
Aufstellungen: VfL Osnabrück: Jonsson – Karademir (Janotta 86‘), Müller, Wiemann – Kammerbauer, Christensen (Lesueur 64‘) – Wagner, Jacobsen, Kopacz (Riesselmann 86‘), Kehl (Badjie 14‘, Henning 86‘) – Meißner
FC Energie Cottbus: Funk – Straudi (Michelbrink 58‘), Manu, Awortwie-Grant, Rorig (Campulka 82′) – Borgmann, Pelivan (Tattermusch 82′), Tolc. Cigerci, Engelhardt, Moustfa (Boziaris 46‘) – Butler (Hannemann 46‘)
Text: Jendrik Greiwe Foto: Jonas Jürgens




Direct


Direct


Direct


Direct































