90PLUS
·16 mai 2026
Semenyo traumhaft mit der Hacke: ManCity gewinnt den FA Cup

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·16 mai 2026

Manchester City und der FC Chelsea wollten beide den FA Cup gewinnen und sich im Wembley Stadium am Samstagnachmittag krönen. Vor dem Spiel galten die Skyblues als klarer Favorit, doch einige Endspiele in der Vergangenheit haben schon gezeigt, dass das keine Garantie für einen Titel ist.
Chelsea hatte in den letzten Wochen zahlreiche Probleme und hat vor allem in der Liga sehr viele Spiele verloren. Zudem fehlte der ein oder andere Spieler, zwei Trainer wurden im Laufe der Saison entlassen. Die Blues gingen es recht defensiv an, wollten versuchen, ManCity kaum Räume zu gewähren.
Die Skyblues setzten derweil auf eine recht offensive Ausrichtung, Rodri war endlich wieder zurück in der Startelf.
Gerade in der Anfangsphase ging der Plan von Chelsea recht gut auf. ManCity konnte wenig Tempo aufnehmen und schaffte es nicht, die Blues durcheinander zu wirbeln. Es gab aber auch die ersten Abschlüsse, unter anderem Antoine Semenyo versuchte sich. Chelsea hatte eher Konterchancen, Matheus Nunes musste vor Marc Cucurella klären. Joao Pedro verdaddelte eine große Chance, ein Hato-Eigentor zählte kurz danach nicht, da hatte Chelsea ein wenig Glück.
In der ersten Halbzeit waren die Blues wirklich gut dabei, denn sie schafften es sehr gut, immer nahe an den ManCity-Spielern zu stehen und ihnen das Leben schwer zu machen. Kurz vor der Pause hatte erst Erling Haaland eine gute Chance, auf der Gegenseite forderte Chelsea Elfmeter, bekam diesen aber nicht.

Foto: Getty Images
Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte der eingewechselte Rayan Cherki einen Geniestreich in petto. Sein Pass fand Nico O’Reilly, am langen Pfosten köpfte Semenyo dann drüber. Danach wurde aber wieder Chelsea besser. ManCity lief oftmals hoch an, dadurch ergaben sich Möglichkeiten, wenn man mal aus der Defensive heraus den langen Ball spielen und einen Mitspieler finden konnte. Das Tempo war durchaus hoch, allerdings schafften es beide nicht, sich die ganz großen Chancen herauszuspielen.
In der 72. Minute war es dann passiert! Semenyo, einer der auffälligsten Spieler, traf per Traumtor. Er drückte den Ball mit der Hacke über die Linie. Enzo hätte beinahe die prompte Antwort geliefert, aber sein Versuch landete nur auf dem Netz. Auf der Gegenseite legte O’Reilly quer statt selbst zu schießen. In der Schlussphase wurde Chelsea offensiver, brachte Liam Delap und Pedro Neto, aber die Chancen hatte weiterhin eher Manchester City. Das Spiel plätscherte danach sogar etwas vor sich hin, der Titel für City rückte immer näher und war dann schlussendlich auch fix – und verdient.
Direct


Direct





































