Sieben bis zehn Neue? Der 1. FC Köln plant den nächsten Umbruch und ist auf Abgänge angewiesen | OneFootball

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·1 juin 2026

Sieben bis zehn Neue? Der 1. FC Köln plant den nächsten Umbruch und ist auf Abgänge angewiesen

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Simon Bartsch

1 Juni, 2026

Auch in diesem Sommer wird Thomas Kessler wieder Geld in die Hand nehmen, um den Kader zu verbessern. Der nächste Umbruch steht beim FC an. Sieben bis zehn Spieler werden wohl gebraucht. Und das macht die Verkäufe der beiden Topspieler wahrscheinlicher beim 1. FC Köln: Warum der nächste Umbruch von Abgängen abhängt.

Im vergangenen Sommer verpflichtete Thomas Kessler ganze zwölf neue Spieler. Auch in dieser Transferphase wird es wohl wieder einen Umbruch geben. Und Said El Mala und Jakub Kaminski werden darauf wohl Einfluss nehmen.

Thomas Kessler vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)

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Zwei Wochen nach dem Ende der Saison ist bei den Geißböcken der ganz große Transfercoup noch nicht in Sicht. Sechs Abgänge hat der FC bislang zu verzeichnen. Florian Kainz, Luca Kilian und Dominique Heintz wurden bereits beim letzten Heimspiel verabschiedet, Eric Martel einen Tag nach dem letzten Saisonspiel und zuletzt Cenk Özkacar sowie Kristoffer Lund. Es werden wohl noch der ein oder andere Spieler folgen – Wackelkandidaten gibt es einige. Dementsprechend lang ist auch die Einkaufsliste, die bei Thomas Kessler auf dem Schreibtisch liegen dürfte. Nach den Wechseln von Heintz und Özkacar steht mindestens ein weiterer Innenverteidiger ganz weit oben auf dem Zettel, möglicherweise sogar noch ein zweiter. Auch das Aus von Kristoffer Lund hat Auswirkungen auf die Kaderpolitik. Denn einen nominellen Linksverteidiger gibt es zurzeit nicht. Ein Backup könnte es zudem geben. Dringender erscheinen ein Sechser, ein weiterer Zielstürmer, ein kreativer Akteur.

„Kleiner Sachen kann man jetzt schon machen“

Und dann sind da eben noch die Personalien Said El Mala und Jakub Kaminski, von denen so oder so viel bei den Kölner abhängt. In beiden Fällen scheinen Abgänge zunehmend wahrscheinlicher. Dann würden horrende Transfererlöse in das Budget mit einfließen. Konkrete Summen werfen die FC-Bosse bekanntlich nicht in den Raum – doch Tendenzen sind schon herauszuhören. „Kleinere Sachen kann man jetzt schon machen, für den Rest müssen wir schauen, wie sich das entwickelt“, sagte Vizepräsident Ulf Sobek am Donnerstag. Was unter kleinere Sachen fällt, ist zwar nicht klar. Nur werden die Geißböcke nicht die ganz großen Sprünge machen können. Denn für Tom Krauß haben die Kölner 3,5 Millionen Euro bezahlt, die Kaufoption bei Jakub Kaminski liegt bei 5,5 Millionen Euro und die angestrebte Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey würde auch noch einmal mindestens acht Millionen Euro kosten.

Einige Millionen schon verplant

In dem Fall wären also bereits 17 Millionen Euro verplant. Im vergangenen Sommer investierte der FC bekanntlich 20 bis 25 Millionen Euro für ein Dutzend neuer Spieler. Bei einer ähnlichen Investitionslage in diesem Transferfenster ist das Budget also schon arg eingeschränkt. Zumal der FC mindestens drei Akteure im Sommer verpflichten will, die den Kölnern auf zentralen Positionen sofort weiterhelfen sollen. Der Marktwert eines Eric Martels liegt aktuell bei acht Millionen Euro, genauso wie der des gehandelten Innenverteidigers Sebastiaan Bornauw. Einen gänzlich unerfahrenen Linksverteidiger wollen die Kölner sicherlich auch nicht verpflichten. Es kommen also einige Kosten auf den FC zu. Zumal es im Sommer nach Informationen von come-on-fc.com nicht nur Leihkonstrukte geben soll. Und somit wird eigentlich jetzt schon deutlich, dass der FC eigentlich auf hohe Ablösen angewiesen ist, die dann wieder in den Kader investiert werden.

Bis zu 70 Millionen Euro stehen für Kaminski und El Mala im Raum. Eine hübsche Summe, die das Transferfenster grundsätzlich verändern, allerdings auch nicht gänzlich in frische Transfers fließen würde. Und dann würden die Geißböcke auch mindestens einen, vermutlich aber auch zwei Offensivkräfte unter Vertrag nehmen wollen. Auf Kesslers Wunschzettel stehen vermutlich sieben bis zehn Positionen, die ausgebessert werden sollen. Wie viel Geld für die einzelnen Wunschkandidaten anberaumt sind, ist unklar. Fakt ist, dass der FC den Umbruch weiter vorantreiben wird und bei Abgängen von Kaminski und El Mala die nächste Rekordsumme in Transfers investiert werden.


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