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·22 mars 2026

Siegtor in der 90. Minute! MSV gewinnt Topspiel gegen 1860

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Das Topspiel des 30. Spieltages zwischen dem MSV Duisburg und 1860 München ging am Sonntagnachmittag mit 2:1 an die Zebras. Bitter hatte den MSV nach 60 Minuten zunächst in Führung gebracht, ehe Jacobsen zum Ausgleich traf (69.). Als vieles schon auf ein Remis hindeutete, erzielte Töpken in der 90. Minute den Siegtreffer für den MSV, der vorerst auf Platz 3 springt und fünf Punkte vor den Löwen liegt.

Kaum Chancen im ersten Durchgang

MSV-Coach Hirsch reagierte auf das 1:5-Debakel bei Hansa Rostock und tauschte in der Startelf gleich vier Mal: Jessen, Casar, Schlicke und Krüger begannen für Hahn, Viet, Müller und Sussek. Auf der anderen Seite gab es bei 1860 München drei Wechsel nach der Nullnummer gegen Wiesbaden: Lippmann, Kapitän Jacobsen und Steinkötter ersetzten Rittmüller, Dordan und Wolfram.


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In der Anfangsphase wurden vor 24.394 Zuschauern viele rassige Zweikämpfe geführt, aber sehenswerte Kombinationen waren bei diesem Duell der beiden Traditionsklubs noch Mangelware. Zwar hatten die Gäste leichte Vorteile und zeigten sich häufiger in der Hälfte des Kontrahenten, aber zumeist scheiterte der letzte Pass. Das zähe Treiben auf dem Platz setzte sich erstmal fort. Es machte den Anschein, als wären beide Teams bei diesem Spitzenspiel sehr nervös.

Der erste richtige Abschluss gehörte dann Volland mit einem Distanzschuss, der aber weit drüber flog (25.). Nur wenig später stand der ehemalige Nationalspieler wieder im Blickpunkt: Diesmal zog der Offensivakteur nach innen, um dann abzuziehen. Sein Schuss klatschte an den rechten Innenpfosten, fand aber nicht den Weg ins Netz (35.). Bei Duisburg hingegen scheiterten die Angriffsbemühungen bereits im Ansatz, sodass es mit einer Nullnummer in die Pause ging.

Töpken mit dem Lucky Punch

Nach dem Seitentausch nahm die Begegnung dann langsam Fahrt auf. Nach einem Fehler der Hintermannschaft scheiterte Krüger an Dähne – die erste Chance der Duisburger (49.). Die nun dran blieben und sich mit dem 1:0 belohnten: Eine Ecke von Noß landete vor die Füße von Bitter, der im Liegen das Spielgerät im Tor unterbringen konnte (60.). Nur wenig später die Chance zum Ausgleich, doch Maier verfehlte mit seinem Versuch knapp (67.).

Besser machte es dann Jacobsen vom Punkt. Casar brachte Haugen zu Fall, und der Referee entschied daraufhin auf Elfmeter. Der Münchener Kapitän verwandelte eiskalt zum Ausgleich (69.). Anschließend ging es rauf und runter, beide Teams spielten auf den Sieg. Und beinahe wäre der MSV wieder in Führung gegangen, aber eine Coskun-Flanke erreichte Dähne vor Viet (79.). Aber die Hausherren machten insgesamt den frischeren Eindruck in der Schlussphase. Erst brachten Töpken nach einem missratenen Dähne-Kopfball den Ball nicht im leeren Tor unter, danach traf Joker Symalla nur den Außenpfosten (86.). Aber kurz vor Schluss brachte Töpken das Stadion doch noch zum Beben. Tugbenyo traf zunächst den Pfosten, aber der Joker war zur Stelle und verwertete den Abpraller zum 2:1-Erfolg (90.). In der Nachspielzeit sah Jacobsen für ein wiederholtes Foulspiel dann noch Gelb-Rot.

Durch den Last-Minute-Sieg springt der MSV vorerst auf Rang drei und liegt fünf Punkte vor den Löwen, die erstmals seit Januar wieder verlieren und Siebter bleiben. In der Länderspielpause sind die Zebras im Landespokal beim 1. FC Bocholt gefordert, die Löwen müssen zu Ligakonkurrent Jahn Regensburg. Im Ligabetrieb geht es für den MSV in zwei Wochen mit dem Derby in Essen weiter, der TSV 1860 empfängt Waldhof Mannheim.

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