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·18 janvier 2026
So emotional reagierte Toppmöller auf das Eintracht-Aus

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·18 janvier 2026

Es ist vermutlich das Thema des Wochenendes. Noch am Freitag spielte Eintracht Frankfurt bei Werder Bremen ein Unentschieden, kassierte dabei erneut drei Gegentore. Am Samstag folgte eine Krisensitzung der Vereinsführung mit dem zu diesem Zeitpunkt noch amtierenden Trainer. Am Sonntag kam dann die erwartete Meldung: Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Dino Toppmöller.
Sportvorstand Markus Krösche erklärte über das eigene Vereinsportal die Entscheidung respektvoll, aber deutlich: "Dino Toppmöller hat sich jederzeit voll mit Eintracht Frankfurt identifiziert und täglich mit großer Leidenschaft für diesen Klub gearbeitet." Weiter hieß es: "Unserem Anspruch, als Eintracht Frankfurt für einen dynamischen, aggressiven und kompakten Fußball zu stehen, sind wir in dieser Saison bislang nur unzureichend gerecht geworden."
Der nun ehemalige Eintracht-Trainer verabschiedete sich anschließend mit emotionalen Worten vom Verein, der Mannschaft und den Fans: "Danke an alle, die an mich geglaubt haben, die mir diese Chance gegeben und mir lange das Vertrauen geschenkt haben. Danke allen Spielern, dem gesamten Trainer- und Funktionsteam, dem Vorstand sowie allen Mitarbeitenden im Klub. Es war mir eine Ehre. Ich wünsche der Eintracht ruhigere und vor allem erfolgreiche Zeiten."
Dennoch fand auch er deutliche Worte. Trotz seines Verständnisses für die Entlassung wäre er gerne weiter für den Klub da gewesen: "Ich hätte sehr gerne mit dieser Mannschaft weitergearbeitet und mich weiter den Herausforderungen, die da sind, gestellt. Aber ich akzeptiere die Entscheidung. Ich bin jeden Tag mit großer Leidenschaft und Freude zur Eintracht gegangen und bin, unabhängig von der derzeit unbefriedigenden Situation, die zweifelsohne da ist, stolz auf das, was wir gemeinsam in den vergangenen zweieinhalb Jahren erreicht haben. Schade, dass es nicht gemeinsam weitergeht."
Damit endet zwar das Kapitel Toppmöller bei der Eintracht, für die Mannschaft beginnt nun jedoch ein steiniger Weg. Dennis Schmitt und Alexander Meier übernehmen interimistisch, bis ein neuer Trainer eingesetzt wird. Anschließend gilt es, der Defensive neue Stabilität zu verleihen und den Weg zurück auf die Champions-League-Plätze zu finden.
Vor allem das anstehende Duell gegen Qarabağ Ağdam in der Champions League soll genutzt werden, um den Frust der vergangenen Wochen abzuschütteln.
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