Stadion-Chef der Löwen: "Die Stadt muss den Anspruch haben, mit europäischen Städten gleichzuziehen, die zwei große Vereine in den Topligen haben" | OneFootball

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·11 mars 2026

Stadion-Chef der Löwen: "Die Stadt muss den Anspruch haben, mit europäischen Städten gleichzuziehen, die zwei große Vereine in den Topligen haben"

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Im Münchner Rathaus könnte es bei der Stichwahl am 22. März zu einer Veränderung kommmen: Der amtierende Oberbürgermeister Dieter Reiter muss bangen, ob er von den Münchnern wiedergewählt wird - Dominik Krause von den Grünen ist ihm am vergangenen Wochenende nach Prozentpunkten verdammt nahe gerückt.

Die nächsten zwei Wochen werden entscheidend, wer für sich besser werben kann?


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Sowohl Reiter als auch Krause sprechen sich fürs Grünwalder Stadion aus - doch was umgesetzt werden kann, das steht noch in den Sternen. Die Stadt ist bettelarm.

Die Löwen jedenfalls glauben an ihre große Neubau-Chance mit 25.000 Plätzen in der Kultstätte am Giesinger Berg. Gegenüber der “AZ” sagt Walter Lechner, Golf-Abteilungsleiter der Löwen und nebenbei Chef der vereinseigenen Stadionkommission: „Wir sind im Zeitplan. Im nächsten Schritt werden wir am Erbpachtvertrag arbeiten.“

Und Lechner hat in den letzten Wochen gut zugehört, was so alles aus dem Rathaus kam. Auch, dass die Stadt selbst veranschlagt hat, dass eine Aufhübschung des Grünwalders für Drittliga-Niveau rund 40 Millionen Euro kosten würde. Mit dieser Summe rechnet auch der TSV, sollte man das Projekt auf Erbpacht übernehmen. Lechner: “Die seit Jahren überfällige Sanierung würden wir im Zuge des Umbaus auf Bundesligatauglichkeit selbst übernehmen. Der Oberbürgermeister selbst hat diesen Betrag auf 40 Millionen beziffert.“ Sechzig werde „diese Summe von der Stadt fordern, wenn wir die Sanierung übernehmen“, sagte Lechner. „Wenn die Stadt selbst saniert, bekommt sie für dieses Geld nur ein saniertes Drittligastadion; wenn sie es uns gibt, erhält sie von uns ein Erstligastadion.“

Und bei diesen forschen Worten von Lechner werden nicht nur Stadt, sondern auch Fans genau hinhören: “Die Stadt muss den Anspruch haben, mit europäischen Städten gleichzuziehen, die zwei große Vereine in den Topligen haben. Ein erfolgreicher Fußballklub bringt Aufmerksamkeit, Image, Tourismus und Steuereinnahmen.“ Für die Voraussetzungen muss 1860 aber zunächst in erster Linie selbst sorgen - mit erfolgreicher Arbeit - und einem positiven Erscheinungsbild.

Lechner, der letztens oft an der Seite von Präsident Gernot Mang zu sehen ist, glaubt, dass ein umgebautes Grünwalder “ein Investment in die Attraktivität der Stadt” ist. Seine Botschaft an die Stadtspitze: “Wenn wir an der Stadtspitze Leute haben, die auch etwas unternehmerisch denken, verstehen sie das.”

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