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·19 avril 2026
Stimmen zum 1:2 in Hoffenheim: „Brauchen nicht mit dem Finger auf den Schiedsrichter zu zeigen“

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Borussia Dortmund hat es nicht geschafft, eine passende Antwort auf die 0:1-Niederlage in der Woche zuvor gegen Bayer Leverkusen zu geben und am Samstagnachmittag mit einem 1:2 bei der TSG Hoffenheim zum zweiten Mal in Folge verloren. Dementsprechend fiel nach der Begegnung die Stimmung der schwarz-gelben Protagonisten auch eher mau aus.
Die beiden aus BVB-Sicht äußerst unglücklichen und bitteren Handelfmeter, die zu den Gegentreffern führten, ließ Lars Ricken nicht unerwähnt, konzentrierte sich in seinem Statement auf der Vereinshomepage dann aber auf den eigenen, nicht ausreichenden Auftritt: „Wir brauchen nicht mit dem Finger auf den Schiedsrichter zu zeigen. Wir hätten von Anfang an mehr Mut zeigen können“, so der BVB-Geschäftsführer, der noch weiter ins Detail ging: „Wenn du sauber bist in deinen Abläufen, wenn du technisch und passsicher bist, bekommst du deine Chancen. Aber das haben wir zu selten gemacht. In der zweiten Halbzeit waren wir zwar dominant, haben sie hinten reingedrückt, aber wir haben sie nicht genug gestresst, um dann eben auch genügend Torchancen herauszuspielen.“
Zustimmung erhielt Ricken von Daniel Svensson, der die Leistung nur abschnittsweise als ordentlich empfand: „Wir müssen mit mehr Intensität spielen und uns mehr bewegen. In den Phasen, in denen wir so spielen, sind wir wirklich gut und ein sehr schwer zu besiegender Gegner. Wir müssen das über das gesamte Spiel hinweg tun – und nicht nur eine Halbzeit oder 30 Minuten.“
Niko Kovac haderte unterdessen vor allem mit den ersten 45 Minuten seiner Elf: „Wir haben in der ersten Halbzeit eine klare Dominanz der TSG gesehen. Wir waren nicht auf dem Platz. Wir haben zu viele leichte Ballverluste gehabt. Wir haben zu wenig Produktives nach vorne gebracht und geraten dann durch einen Elfmeter in Rückstand“, so der BVB-Coach, der die Entscheidung akzeptierte, aber die Handregel grundsätzlich als „absurd“ bezeichnete.

Foto: IMAGO
Mit der Reaktion nach der Pause war Kovac dann einverstanden, machte aber auch keinen Hehl daraus, dass es offensiv dennoch zu wenig war und das Ergebnis unter dem Strich in Ordnung ging: „Die zweite Halbzeit war sehr viel besser von uns. Wir haben den Ball viel besser laufen lassen, wir haben uns besser angeboten, wir haben den Gegner nach hinten gedrängt. Bis auf das Tor und eine Halbchance haben wir es aber trotzdem nicht geschafft, viel mehr an torgefährlichen Situationen zu kreieren. Und mit dem zweiten Elfmeter verlierst du. Das ist schade für uns, aber nicht unverdient.“









































