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·7 février 2026
Stimmen zum 2:1 in Wolfsburg: „Mit Glück und Qualität noch gewonnen“

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Borussia Dortmund hat dank eines späten Treffers von Serhou Guirassy in der 87. Spielminute beim VfL Wolfsburg mit 2:1 gewonnen und zugleich den fünften Bundesliga-Sieg in Serie eingefahren. Dass dadurch zumindest für eine Nacht der Rückstand auf den FC Bayern München, der am Sonntag im Top-Spiel auf die TSG Hoffenheim trifft, auf nur noch drei Punkte verkürzt werden konnte, war nach der Begegnung natürlich auch ein Thema.
Nachdem eine Woche zuvor schon Nico Schlotterbeck kein Geheimnis daraus gemacht hat, den FC Bayern noch abfangen zu wollen, gab es eine ähnliche Ansage via Bild nun auch von Julian Brandt: „Niemand hat jemals davon gesprochen, dass wir an irgendeinem Punkt aufgegeben haben. Wir versuchen weiter unsere Spiele zu gewinnen und hoffen, dass Bayern uns noch mal ranlässt. Meister werden will von uns jeder, jede Saison!“
Brandt, in einer vom BVB guten ersten Halbzeit Torschütze zum 1:0, räumte indes auch ein, dass der Erfolg in der Autostadt am seidenen Faden hing: „Es war ein Abnutzungskampf mit viel Hin-und-Her. Wir waren da zu langsam, hatten schwierige Entscheidungsfindungen und einfach zu viele Kontakte genommen. Wir haben Wolfsburg in der zweiten Halbzeit wiederbelebt und in mancher Situation Glück gehabt.“
Schlotterbeck sprach zwar offen den mauen zweiten Durchgang an, hob bei Sky aber auch zwei wesentliche Erfolgsfaktoren hervor: „Wir haben das gemacht, was uns seit Jahren abgesprochen wird: Wir haben Mentalität gezeigt. Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und eine schlechte zweite. Aber wir haben die individuelle Qualität, das dann zu entscheiden.“
Diese individuelle Klasse, die zum 2:1-Siegtor führte, sprach auch Niko Kovac auf der Pressekonferenz nach dem Spiel an: „Das was Felix Nmecha, Fabio Silva und Serhou Guirassy zum Schluss getan haben, war schon großes Kino“, so der BVB-Coach, der ebenfalls mit den zweiten 45 Minuten haderte und sich im Wesentlichen der Analyse seiner Schützlinge anschloss: „Wir haben das Spiel langsamer gestaltet, wir haben zu viele einfache Ballverluste gehabt, der Gegner hat sofort nach Ballgewinn umgeschaltet. Dadurch kam der VfL zu sehr vielen großen Chancen. Meine Mannschaft hat dann Mentalität gezeigt und das Spiel mit Glück und Qualität dann noch gewonnen.“








































