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·10 juillet 2026
Super-Joker sticht wieder: Merino schießt Spanien ins WM-Halbfinale!

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·10 juillet 2026

Spanien steht im Halbfinale der WM 2026! In einer nicht immer spektakulären Partie setzten sich die Südeuropäer mit 2:1 gegen Belgien durch. Zum Matchwinner avancierte einmal mehr Mikel Merino.
Die Iberer starteten erwartbar dominant und kontrollierten Ball sowie Spielgeschehen, ohne sich dabei allerdings viele klare Torchancen zu erarbeiten. Eine erste Annäherung verzeichnete Youngster Lamine Yamal. Nach einem Ballverlust von Raskin kam er aus rund 20 Metern zum Abschluss, verzog jedoch knapp (21.).
Mit der ersten wirklich gefährlichen Aktion ging der Europameister von 2024 dann in Führung. Zunächst scheiterte Dani Olmo nach einer Kombination über die rechte Seite an Thibaut Courtois, doch den Abpraller verwertete Fabian Ruiz mit etwas Glück zum 1:0 (30.).
Auch danach blieb Spanien die spielbestimmende Mannschaft und drängte Belgien tief in die eigene Hälfte zurück. Der immer auffälligere Yamal prüfte Courtois wenig später mit einem Freistoß (35.). Anschließend setzte sich der Flügelstar sehenswert gegen zwei Gegenspieler durch, traf aus spitzem Winkel aber nur das Außennetz (40.).
Doch aus dem Nichts schlug Belgien zurück. Nach einer präzisen Flanke von Timothy Castagne köpfte Charles de Ketelaere den Ball zum 1:1 ins Netz und beendete damit Spaniens lange Serie ohne Gegentor bei dieser WM (41.). So ging es trotz klarer optischer Überlegenheit der Spanier mit einem 1:1 in die Pause. Zur Wahrheit gehört aber auch: Allzu viele Hochkaräter erspielte sich die Mannschaft von Luis de la Fuente nicht.

Foto: Getty Images
Die erste große Möglichkeit nach dem Seitenwechsel gehörte Belgien: Nach einem Doppelpass mit Kevin De Bruyne drang Jérémy Doku in den Strafraum ein, Pau Cubarsí klärte in höchster Not. Den Nachschuss setzte Maxim de Cuyper lediglich ins Außennetz (55.).
Auf der Gegenseite versuchte es Yamal mit einem seiner gefürchteten Schlenzer vom rechten Strafraumeck, scheiterte jedoch an Courtois (61.). Nur wenig später war der belgische Schlussmann erneut zur Stelle und parierte auch gegen Mikel Oyarzabal stark (63.). Kurze darauf musste der Keeper von Real Madrid jedoch mit Oberschenkelproblemen vom Feld. Für ihn kam Senne Lammens von Manchester United ins Spiel (71.).
In der Schlussphase erhöhte Spanien den Druck noch einmal deutlich und drängte Belgien tief in die eigene Hälfte zurück. Trotz langer Ballbesitzphasen fand die Furia Roja aber kaum Lücken im dicht gestaffelten Abwehrverbund der Roten Teufel.
Mit einer Ausnahme: Einen eigentlich harmlosen Distanzschuss von Cubarsi ließ Lammens unglücklich nach vorne abprallen. Der ebenfalls kurz zuvor eingewechselte Mikel Merino stand goldrichtig und drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie (88.). Wie schon gegen Portugal schwang sich der Mittelfeldmann des FC Arsenal also zum Matchwinner auf. Belgien hatte keine Antwort mehr parat und muss nach dem Viertelfinale die Koffer packen. Spanien hingegen steht im Halbfinale und bekommt es dort am Dienstag (21 Uhr) mit Frankreich zu tun.
Spanien: Simon, Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella, Rodri, Ruiz (55. Pedri), Yamal, Olmo (86. Merino), Baena (55. Torres), Oyarzabal (79. Williams)
Belgien: Courtois (71. Lammens), Castagne, Ngoy, Mechele, de Cuyper (60. Seys), Vanaken (60. Witsel), Raskin, Trossard (60. Lukaku), De Bruyne (86. Saelemaekers), Doku, de Ketelaere
Tore: 1:0 Ruiz (30.), 1:1 de Ketelaere (41.), 2:1 Merino (88.)







































