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·10 mai 2026

Tabellenschlusslicht, schlechte Defensive und wenig Ballbesitz – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Heidenheim

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Tabellenschlusslicht, schlechte Defensive und wenig Ballbesitz – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Heidenheim

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Luca Kaiser

10 Mai, 2026

Nach dem 2:2-Unentschieden bei Union Berlin steht für die Geißböcke der 33. Spieltag auf dem Programm. Am Sonntag empfangen die Kölner zum letzten Heimspiel in dieser Saison das Team von der Ostalb: Das erwartet den 1. FC Köln gegen 1. FC Heidenheim.

Am Sonntag geht es für den 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim. Die Kölner hoffen im Duell gegen das Tabellenschlusslicht auf einen positiven Abschluss vor heimischem Publikum. Dies wird jedoch alles andere als einfach.

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Alessio Castro-Montes im Zweikampf im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim

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Form: Der 1. FC Heidenheim hat von den vergangenen sechs Ligaspielen lediglich eine Begegnung verloren. Nach zwei Unentschieden gegen Bayer 04 Leverkusen und bei Borussia Mönchengladbach schlug das Tabellenschlusslicht Union Berlin vor heimischem Publikum 3:1. Im Anschluss an eine knappe 1:2-Niederlage in Freiburg landete das Team von Trainer Frank Schmidt gegen St. Pauli einen wichtigen 2:0‑Heimsieg. Am vergangenen Wochenende war der FCH beim FC Bayern München zu Gast. In München lag Heidenheim zwischenzeitlich mit 2:0 und 3:2 vorn und kassierte erst in der zehnten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich zum 3:3. Aktuell steht das Team von der Ostalb mit 23 Zählern auf dem letzten Tabellenplatz und hat drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

Schwache Defensive, wenig Ballbesitz

Schwache Defensive: Der 1. FC Heidenheim stellt mit bereits 69 Gegentreffern die schlechteste Abwehr der Bundesliga. So kassiert die Mannschaft von Frank Schmidt pro Partie über zwei Tore des Kontrahenten.

Wenig Ballbesitz: Gemeinsam mit dem FC Augsburg hat der FCH mit lediglich 44 Prozent den drittwenigsten Ballbesitz aller Bundesligisten. Nur St. Pauli und Union Berlin kontrollieren den Ball in dieser Spielzeit noch weniger als das Team von der Ostalb.

Im Fokus: Budu Zivzivadze

Im Fokus: Mit Budu Zivzivadze hat Heidenheim einen Stürmer in Topform. Der Georgier kam im Januar 2025 vom Karlsruher SC zum FCH, blieb an der Brenz jedoch lange hinter den Erwartungen. Nachdem Zivzivadze in seinen ersten 29 Bundesligaspielen für Heidenheim nur zwei Treffer erzielte, kommt der 32-Jährige in den vergangenen fünf Partien gegen Union Berlin, Freiburg, St. Pauli und Bayern auf ganze fünf. Der beidfüßige Angreifer hat seine Stärken im Abschluss, im Zweikampf mit dem Gegner sowie im Erkennen von Räumen. Die Heidenheimer dürften hoffen, dass Zivzivadze seinen Lauf auch in Köln fortsetzen kann und der FCH weiter Chancen auf den Verbleib in der Bundesliga hat.

3-3-2-2-System

Formation: Frank Schmidt lässt seine Mannschaft in einem 3-3-2-2-System auflaufen. Im Kasten ist Diant Ramaj die klare Nummer eins. Vor dem Schlussmann bilden Jan Schöppner, Patrick Mainka und Jonas Föhrenbach die Dreierkette. Durch den Ausfall von Föhrenbach dürfte Tim Siersleben in die Startelf rücken. Auf der linken Schiene ist Hennes Behrens gesetzt. Rechts liefern sich Omar Traore und Manon Busch ein Duell auf Augenhöhe. Im zentralen Mittelfeld ist Niklas Dorch die alleinige Sechs. Auf den beiden offensiven Positionen hinter den beiden Spitzen haben aktuell Arjon Ibrahimović und Eren Dinkci die Nase vorn. In der Spitze haben sich in den vergangenen Wochen Budu Zivzivadze und Marvin Pieringer festgespielt. Heidenheim setzt im eigenen Ballbesitz auf ein schnelles Umschaltspiel und wenig Kombinationsspiel.

Mögliche Aufstellung Heidenheim: Ramaj – Schöppner, P. Mainka, Siersleben – Busch, Dorsch, Behrens – Dinkci, Ibrahimović – Pieringer, Zivzivadze 

Ausfälle Heidenheim: Der FCH muss in Köln auf Sirlord Conteh (Knie‑OP), Jonas Föhrenbach (Gehirnerschütterung und Nasenbeinbruch) und Leart  Pacarada (Reha nach Kreuzbandriss) verzichten. Alle anderen Profis stehen dem FCH zur Verfügung.


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