Barçawelt
·11 avril 2026
Ter Stegen über WM-Teilnahme: „Ich werde nichts erzwingen“

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·11 avril 2026

Marc-André ter Stegen ist sich bewusst, dass er die Weltmeisterschaft im Sommer voraussichtlich verpasst. Er selbst wolle nach seiner gravierenden Oberschenkelverletzung auch „nichts erzwingen“.
Wer nicht zum Einsatz kommt, kann sich auch nicht für höhere Aufgaben empfehlen: Für Marc-André ter Stegen sollte die Weltmeisterschaft 2026 nach dem Rücktritt von Manuel Neuer das erste Turnier werden, bei dem er nicht nur auf der Bank sitzt, sondern im Tor der deutschen Nationalmannschaft steht. Aber daraus wird aller Voraussicht nach nichts.
Der 33 Jahre alte Keeper wechselte im Januar extra auf Leihbasis vom FC Barcelona, wo er degradiert worden war, zum FC Girona, um Spielpraxis zu erhalten. Sein Pech: Seit dem zweiten Einsatz am 31. Januar ist er wegen einer gravierenden Muskelverletzung im hinteren Oberschenkel, die eine Operation nach sich zog, außen vor – immer noch. Bis zum Start der WM in den USA, Kanada und Mexiko sind es inzwischen nur noch zwei Monate (19. Juni).
Ter Stegen weiß, dass es für ihn schlecht aussieht. Das verheimlicht er auch nicht. Der gebürtige Mönchengladbacher, der auf 44 Länderspiele kommt, bei dem katalanischen Sender TV3: „Wir sind davon gerade noch weit entfernt. Ich fühle mich jetzt gut, frei in den Bewegungen. Wir werden sehen, was am Ende der Saison passiert, ob ich es schaffe oder nicht. Es ist aber schwierig, denn mit der Verletzung bist du normalerweise länger außen vor.“
Er stellte zudem klar: „Ich werde nichts erzwingen, denn die Gesundheit ist am Ende das Wichtigste. Die Lust, bei einer Weltmeisterschaft dabei zu sein und das zu erleben, ist natürlich einzigartig. Es sind aber viele Umstände, die zusammenkommen müssen. Ich respektiere alle Entscheidungen, die getroffen werden. Julian hat mich die ganzen Monate und Jahre über unterstützt. Ich bin sehr gelassen und weiß, dass wir eine großartige Mannschaft haben, die dort um alles kämpfen wird.“ Vermutlich ohne ihn.
Zur Nummer eins im DFB-Tor hat sich Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim inzwischen entwickelt. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte ursprünglich angedacht, ter Stegen das Vertrauen zu schenken, sollte dieser wieder auf Pflichtspiele gekommen sein.









































