MillernTon
·27 juin 2026
Think Big – Das Millerntor im Jahre 2050 – Part 6

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·27 juin 2026

Raphaels Artikelserie über die Zukunft des Stadions des FC St. Pauli geht in die nächste Episode. Es geht unter anderem um Mitgliederzahlen, Finanzierung und zumutbare Belastungen für den Stadtteil.
Die bisherigen Teile dieser Artikelserie:
Moin Leute, da sind wir wieder! Vorab kurze eine kleine Gebrauchsanweisung: Diese Artikelreihe ist kein Newsletter für Wasserstandsmeldungen aus dem Tagesgeschäft. Hier geht es um die langfristige Perspektive unseres Vereins, bezogen auf die Infrastruktur des Millerntor-Stadions. Entwicklungen werden beobachtet und kommentiert. Visionen werden dargestellt. Diskussionen über die Zukunft unserer Heimatspielstätte sollen angestoßen werden.
Es gibt momentan eh keine entscheidenden News, die obligatorischen Bagger sind noch nirgends zu sehen. Das wird auch noch dauern. Dem Vernehmen nach planen Verein und Genossenschaft eine Erweiterung des derzeitigen Millerntor-Stadions. Nähere Infos dazu habe ich nicht. Wie bereits letztes Mal erwähnt, sehe ich eine Menge Herausforderungen, die meines Erachtens nur mit einem Neubau für alle zufriedenstellend gelöst werden könnten.
Sollte es innerhalb der nächsten sechs Monate zu entscheidenden Entwicklungen kommen, werden sie in der nächsten Think-Big-Ausgabe ausgiebig analysiert und kommentiert.Neben ein paar kleineren Themen wird es heute hier noch um die Finanzierung durch die öffentliche Hand und das Mindset unseres Viertels gehen.
Olympische Spiele: Das Referendum ist gelaufen, 55 % aller Hamburger*innen haben gegen eine Bewerbung der Stadt gestimmt, 45 % dafür. Die Olympia-Gegner jubeln, und auch als Leistungssportler brauche ich dieses IOC-Brimborium nicht, um glücklich zu sein. Doch alles im Leben hat seinen Preis. Die Finanzierung von Sportstätten ist nun wieder allein Sache der Stadt Hamburg, Gelder aus Berlin sind damit nicht mehr zu erwarten. Und auch mögliche Sponsoren oder Investoren gehen lieber dahin, wo eine überregionale bis internationale Aufmerksamkeit vorhanden ist.
Noch sind die Auswirkungen unklar, aber es könnte zu einer negativen Kettenreaktion kommen, die am Ende auch den Stadionaus- oder -umbau des Millerntor-Stadions betrifft. Zwar hat der Senat immer betont, dass der Neubau des Volksparkstadions unabhängig von einer Olympia-Bewerbung kommen soll, doch wer soll diese gewaltige Summe jetzt finanzieren? Und sollte die Finanzierung scheitern, scheitern womöglich auch unsere Ausbaupläne, denn dann müsste sich der Senat nicht mehr an die Gleichbehandlung beider Vereine halten.
Vielleicht ist das auch Schwarzseherei. Noch ist nichts absehbar, niemand von uns weiß, was da hinter den Kulissen alles läuft. Dass es nach dem gescheiterten Referendum nicht einfacher wird, davon kann man allerdings wohl ausgehen.
Anzahl Mitglieder: Stand 1. Februar 2026 hat der FC St. Pauli 55.340 Mitglieder. Rund 28.000 davon sind in der AFM. Das bedeutet, mehr als 27.000 Menschen sind in den sportreibenden Abteilungen aktiv. Damit ist der FCSP der größte Breitensportverein der Stadt. Und dürfte sich auch im bundesweiten Vergleich ziemlich weit oben einsortieren. Wo genau ist schwer zu recherchieren, weil man sowas wie „Alpenverein“ und die passiven Mitglieder der Großvereine – wie zum Beispiel die „Supporters“ bei den Rauten – ausklammern muss. Vielleicht macht sich jemand von Euch die Mühe, gern dann in die Kommentarspalte posten.
Wie viel Luft nach oben haben wir? 55.340 klingt nach viel. Innerhalb von drei Jahren sind rund 20.000 Mitglieder dazugekommen. Unser Nachbarverein, der seine Identität vorwiegend aus Jahrzehnte zurückliegenden Erfolgen und der Stadt Hamburg zieht, gewann in diesem Zeitraum 50.000 dazu und hat jetzt die Marke von 150.000 geknackt. „Warum nur, warum?“ mag man sich fragen, aber stattdessen sollten wir lieber erst mal aufsteigen. Wir hatten die Chance, den sportlichen Vorsprung auf den anderen Hamburger „Verein“ zu festigen. Stattdessen wird uns der Abstieg um zig Jahre zurückwerfen.
Ja, ich bin ehrgeizig und will die endlich knacken, und das mehr als nur mal beim Derby. Ein neues großes Stadion könnte uns dabei enorm helfen.
Aus Think Big 4:
„Der HVV wird bis Mitte der 30er Jahre alle Haltestellen der Linie U3 von 90 auf 125 m ausbauen. Damit werden zukünftig Züge mit 9 statt 6 Waggons halten können. Die Kapazität erhöht sich dann um 50 %. Zudem ist es bereits heute aufgrund neuer Technologie möglich, U-Bahnen im 2,5-Minuten-Takt fahren zu lassen. Theoretisch könnte allein die U3 somit dann 48.000 Personen pro Stunde abtransportieren. Aktuell sind es 16.000.“
Die Technologie entwickelt sich weiter. Aus der Elbvertiefung der ZEIT vom 28. Juli 25:
„Heute sollen auf der Linie U1 erstmals U-Bahnen mit dynamischen Sicherheitsabständen fahren. Bisher galten für die Züge feste Abstände, doch nun sollen die einzelnen Züge digital miteinander kommunizieren und ihre Sicherheitsabstände je nach Fahrgeschwindigkeit anpassen. Mithilfe dieser neuen Technik will das Unternehmen Hochbahn, das die U-Bahnen betreibt, eine dichtere Taktung von bis zu sechs statt wie bisher höchstens vier Zügen pro zehn Minuten erreichen.“
Das würde eine Taktung von 1,7 Minuten bedeuten. Theoretisch und wohl auch praktisch könnte die zukünftige U3 dann sogar bis zu 72.000 Personen pro Stunde abtransportieren. Das sind 4,5 x mehr als aktuell. Ein Stadion mit 50.000 wäre nur 1,6 x größer als das derzeitige Millerntor.
Okay, reden wir noch ein bisschen über das leidige Thema Geld. Ein Stadion dieser Größenordnung ist ohne Hilfe der öffentlichen Hand nicht zu bewältigen. Während das Millerntor-Stadion dem FC St. Pauli gehört, sind viele Arenen in Deutschland im Besitz der jeweiligen Stadt und werden dem Verein gegen Zahlung einer Gebühr oder Pacht zur Verfügung gestellt. In Think Big 4 wurde bereits die Frage gestellt, ob dieses Modell nicht vorteilhafter sein könnte. Das Beispiel Frankfurt wurde erläutert.
Ein anderes Beispiel finden wir in Köln. Deren Stadion hat mit 50.000 Plätzen genau unsere Zielgröße. Es wurde von der Stadt Köln finanziert und gebaut (Eröffnung 2004, Kosten 118 Mio). Der 1. FC Köln ist Pächter. 2024 wurde ein neuer Pachtvertrag über 10 Jahre abgeschlossen. Die Kölnische Rundschau schrieb dazu:
„Nach Informationen der Rundschau steigt die Pachtzahlung für die erste Fußball-Bundesliga von bislang 7,9 auf künftig 8,3 Millionen Euro im Jahr. In der zweiten Liga erhöht sich der Betrag von 2,4 auf 2,8 Millionen Euro. Und: Künftig sollen ein Teil der zu zahlenden Fixpacht sowie die Betriebskosten jährlich entsprechend der Verbraucherpreisentwicklung angepasst werden.“
Ein guter oder ein schlechter Deal für den Verein?Wie man hört, macht die Kölner Sportstätten GmbH jedes Jahr Verluste, wobei sie neben dem „Rhein-Energie-Stadion“ auch noch weitere Sportstätten betreibt. Das sollte die Kölner Steuerzahler*innen doch wurmen. Es kann aber auch sein, dass viele anders denken. Nämlich, dass sie stolz auf ihre tollen Sportstätten sind, auf das tolle Stadion, das ihrem Effzeh so viel Vorteile bringt. Der hat auch überregionale / bundesweite Strahlkraft, zahlt damit in die Imagekasse und Marke des Standorts Köln ein und sorgt somit auch für Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Kann man – typisch Köln – bekloppt oder irgendwie emotional finden, andere würden vielleicht sagen: Schlau investiertes Geld.

Müngersdorfer Stadion aus der Luft. // (c) Lars Baron / Getty Images via OneFootball
Man darf nie die Wirkung von Emotionen unterschätzen, egal ob positive oder negative. Sie beeinflussen Entscheidungen viel stärker als Zahlen und Fakten.
Beispiel Elphi. 10 Jahre lang gab es in der Stadt nur ein Thema: Die Kosten und ihre Steigerungen, wer dafür verantwortlich ist, Baustopp, Streit, Untersuchungsausschüsse, Vorwürfe, Kopfschütteln, Medienberichte – bundesweit wurde die Elphi – zusammen mit Stuttgart 21 und dem BER – zur Lachnummer, zum Symbol für Geldverschwendung und Fehlplanung. Ein Running Gag für Galgenhumor. Dann war das Gebäude fertig und mit einem Mal war alles wie weggeblasen. Keine Sau sprach mehr von davon! Alle waren begeistert, Millionen besuchen die Plaza, Hamburger zeigen Gästen stolz das Gebäude, es ist Ausflugsziel, ein neues Wahrzeichen und landete auf der 2-Euro-Münze. Die internationalen Medien überschlugen sich mit euphorischen Berichten.
Das soll kein Plädoyer für oder gegen irgendwas sein. Ich will damit nur zum Ausdruck bringen, dass man immer einplanen muss, was für eine Außenwirkung Dinge haben können, unabhängig von nüchternen Rechnungen.
Es ist schon einige Zeit her, da unterhielt ich mal einen FC Köln Fan. Der war so unfassbar stolz und begeistert über das neue Stadion. Der hätte Einwände wie „Das hat der FC gar nicht selbst gebaut“, „Das Stadion gehört dem Verein nicht“ oder „Dafür muss der Steuerzahler aufkommen“ überhaupt nicht kapiert.Man kann mit emotionalen Argumenten Dinge schlechtmachen oder hochjubeln. Es sind beide Seiten derselben Medaille.
Mal so ein Rechenbeispiel, diesmal von unseren Nachbarn. Laut MillernTon (vom 07.07.25) hat der HSV mit seinem 57.000er Stadion in der Saison 23/24 – also 2. Liga – fast 50 Millionen Euro aus seinem Stadionbetrieb eingenommen. Da kann man jetzt im Oberhaus ein bisschen was raufrechnen, muss aber Veranstaltungen aller Art, vor allem die Konzerte, wieder abziehen, die ja an den Betreiber des Stadions gehen würden, wenn der Verein nur Mieter wäre [hängt allerdings auch vom Vertrag ab].
Mit einer Pachtzahlung von 8,3 Mio dürfte der FC in Köln also prima leben können, zumal Zinsen und Tilgung bei Eigenbau vermutlich ähnlich hoch ausgefallen wären. Allerdings ist der FC nur Mieter, mit allen Vor- und Nachteilen. Vorteil: Renovierungen oder Modernisierungen muss der Besitzer übernehmen, das können erhebliche Beträge sein. Nachteil: Du kannst nicht einfach irgendwas machen oder verändern, sondern musst stets um Genehmigung bitten, selbst wenn die Fans nur ne Wand anmalen wollen. Allerdings kann man so ziemlich jedes Detail vertraglich regeln – siehe Beispiel Frankfurt (Think Big 4).
Das Gute an dem Modell ist, dass man den Kasten nicht selbst finanzieren muss. Oft ist es so, dass Vereine das auch gar nicht können, schon weil keine Bank bereit wäre, den Kredit zu gewähren. Und gut ist auch, wenn man solche Vereinbarungen wie in Köln abschließen kann, bei dem in der 2. Liga erheblich weniger gezahlt werden muss. Bei einem Kredit musst du blechen, egal wo du spielst.
Das Blöde ist, dass diese Pachtzahlungen nie enden. Ein eigenes Stadion hat man vielleicht irgendwann abbezahlt. Bloß wann? Das kann so lange dauern, dass die Hütte in der Zwischenzeit veraltet oder sanierungsbedürftig geworden ist – und ein neuer Kredit vonnöten. Oder man legt ein schlaues Finanzsystem wie eine Genossenschaft auf, tilgt mit einem Mal den kompletten Rest und ist fein raus. Warte mal…
Rein emotional sind die Besitz- oder Finanzierungsverhältnisse 99 % aller Leute völlig lachs. Die interessiert ein beeindruckendes Stadion mit super Stimmung und erfolgreichem Fußball auf dem Rasen. Die allermeisten Stadien im kommunalen Besitz sind auch so gestaltet, dass sich der Bundesligaverein als Hauptmieter und seine Fans wohl und heimisch fühlen. Darüber kann man den Kopf schütteln, aber es sagt was darüber aus, was die meisten Menschen interessiert und was nicht.
So, dann kommen wir jetzt mal zu einem heißeren Eisen. Glatteis-Thema mit großer Chance, sich unbeliebt zu machen. Aber zum Beliebt machen ist diese Reihe eh nicht gedacht. Und ab einem gewissen Alter und fast 30 Jahren Leben auf St. Pauli kann ich es mir erlauben. Eine gewisse Renitenz gehörte schon immer zur DNA des Viertels, und das ist auch gut so. Und so darf ich auch eine gewisse Renitenz zu Strömungen haben, die ich nicht immer nachvollziehbar finde.
Oft habe ich das Gefühl, es geht vor allem um Konservatismus. Sprich: Alles soll so bleiben, wie es ist. Aber welcher Zustand ist damit gemeint? Der von heute? Der von 1990? 1890? Denn gerade auf St. Pauli ist der Wandel die größte Konstante, zum Glück! Zum Glück ist auch der FCSP nicht mehr der von 1985. Kurz: Zur Progressivität gehören Veränderungen. Diese kann man bestenfalls selbst steuern und beeinflussen.
Natürlich ist vieles nicht geil hier. Und es ist völlig okay, gegen die Verdichtung der Events, der ansteigenden und in Teilen unzumutbaren Zustände (Lärm, Schmutz, Verkehr) auf St. Pauli zu protestieren. Als Beispiel habe ich eine Aufstellung über den Sommer 2024 vorliegen:
Daraus folgt gerne die grundsätzliche Ablehnung jeglicher infrastruktureller Maßnahmen in Sachen Millerntor-Stadion. „Noch mehr Lärm, Dreck und Verkehr“ heißt es dann gerne.
Ich wünsche mir von einigen Stadtteil-Aktivisten ein gewisses Augenmaß. Alles wird einfach über einen Kamm geschoren und nicht einzeln bewertet. Man sieht’s schon an der Auflistung. Doch statt bestimmte Dinge zu kritisieren und zu bekämpfen, wird einfach gesagt: So es reicht, mehr wollen wir nicht, egal was es ist. Das ist ungefähr so, als wenn im Nachbarhaus täglich ein Heavy Metal Konzert stattfindet und man einem anderen Nachbarn sagt: „Was, du willst dir eine Kaffeemaschine anschaffen? Nee, es reicht! Das wollen wir nicht!
Was sind das für Leute, die sich am St.-Pauli-Aufstieg gestört haben? Nach 13 Jahren steigt der FC St. Pauli endlich auf und diese Leute stört das? Der FCSP ist ein Teil des Stadtteils und der Stadtteil ist ein Teil des FC ST. PAULI. Und das schon sehr lange. Das ist keine aufgesetzte Fremdveranstaltung, die auch woanders stattfinden könnte. Alles, was gut ist für den Stadtteil, ist auch gut für den Verein – und umgekehrt.
Wenn Leute den Dom oder den Schlagermove scheiße finden und deshalb (!) gegen eine Erweiterung des Millerntor-Stadions sind, dann habe ich dafür kein Verständnis.
Zum Thema Lärm hier sei hier noch mal aus „Think Big 3“ zitiert:
„Lärmschutz hat auf St. Pauli seine Berechtigung, auch wenn sicher niemand hergezogen ist, weil er das Viertel mit einem Sanatorium verwechselt hatte. Der Mensch ist gleichwohl ein Gewohnheitstier und hat Angst vor Veränderungen. So wird im konkreten Fall der bereits bestehende Lärm als gegeben hingenommen – aber jetzt bitte nicht noch mehr. Das mag psychologisch verständlich sein, behindert aber die Chance, den real vorhandenen Lärm zu reduzieren. Der geschädigten Gesundheit ist es egal, ob es den Krach bereits seit 100 Jahren gibt oder seit 20. Es darf keinen „Lärm-Bestandsschutz“ geben. Es sollte geprüft werden, was wie viel Lärm in der Breite und Spitze verursacht. Und dann sollte dieser reduziert werden, und zwar von der Masse der Lautstärke-Emission abwärts – und nicht, wie lange sie schon da war. Das würde uns Anwohnern am meisten helfen. Weiterhin glaube ich, dass ein komplett geschlossenes Stadion weniger laut sein dürfte als das derzeitige Millerntor-Stadion, zumal es an der Glacischaussee stehen würde, also ein Stück weiter entfernt vom bewohnten Gebiet. Zusätzlich kann auch bereits bei der architektonischen Planung darauf geachtet werden, dass so wenig Schall wie möglich das Stadion verlässt.“
Sicher: Das New Millerntor darf niemals ein Fremdkörper im Viertel sein. Im Gegenteil, eine breite Einbeziehung der Anwohner*innen und Mitglieder bei der Planung bietet die Chance, für alle einen Mehrwert zu schaffen. Mich stört dieser konstruierte Gegensatz Fußball <-> Anwohner*innen. Sehr viele St. Paulianer*innen sind Fans oder Sympathisant*innen. Man kann in irgendeinen Laden gehen – Kiosk, Shop, Café, Restaurant, Bar, Club – so ziemlich überall findet man Devotionalien des FCSP. Nebenbei hängen auch zahlreiche Arbeitsplätze im Viertel an den Heimspielen des Vereins.
Eine kleine provokante Spitze sei mir noch erlaubt. Wenn diese ganzen Veranstaltungen, also auch die Heimspiele des FC St. Pauli, den Stadtteil zu so einem schrecklichen Ort machen, ist das nicht auch eine gute Sache? Denn schreckliche Orte eignen sich nicht für Gentrification und damit für steigende Mieten und Vertreibung. St. Pauli ist nicht Eppendorf – zum Glück!
Es bleibt ein Thema voller Reibung und Widersprüche. Womöglich wird es nie endgültig ausgehandelt sein, wie auch – bei einem Stadtteil im permanenten Wandel samt heterogener und widerspenstiger Bewohnerschaft.
Okay Leute, das wars dann für diesen Sommer. Wenn Euch der Artikel gefallen hat oder nicht, schreibt´s in die Kommentare oder schnackt mich im Stadion oder Viertel an.// Raphael
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