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·30 juillet 2026
Thomas Kessler über Said El Mala: „Ich habe richtig Lust, ihn bald wieder bei uns im Stadion zu sehen“

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Simon Bartsch
30 Juli, 2026
Viel Hintergründiges wollte Thomas Kessler zu den Transferverhandlungen bezüglich des Kölner Shootingstars nicht preisgeben. Dass es mehrere Angebote gegeben habe, gab der 40-Jährige aber offen zu – auch, dass bisher keines auf dem Tisch liegt, dass er nicht abgelehnt hätte. Eine Aussage ließ aber dennoch tief blicken.
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come-on-fc.com berichtet aus dem Trainingslager in Kitzbühel
Said El Mala nahm Tempo auf, ging im Vollsprint auf Elias Bakatukanda und nahm dem Innenverteidiger den Ball ab. Auch, wenn der folgende Abschluss das Tor deutlich verfehlte, war die Aktion symptomatisch für den Shootingstar der Geißböcke. El Mala gibt in Kitzbühel Vollgas. Gedanken, der Spieler sei nicht bei der Sache, vielleicht gedanklich in Dortmund, sind vollkommen Fehl am Platz. Doch das Interesse steht nach wie vor im Raum. Dortmund soll dem Vernehmen nach ein konkretes Angebot vorgelegt haben, dass inklusive Boni etwas über 40 Millionen Euro liegt. Kein Grund, schwach zu werden „Bisher kam es nicht dazu, dass wir alle an einem Tisch saßen und gesagt haben: Das ist eine gute Idee, es zu machen. Daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert.“ Angebote liegen aber vor. „Wir haben seit Wochen mehrere Sachen auf dem Tisch liegen. Aber nichts, was mich dazu gebracht hätte, darüber nachzudenken, den Spieler abzugeben.“
Das Interesse von Dortmund ist genauso bekannt wie die Angebote aus England. Italienische Medien hatten vergangene Woche exklusiv über ein Interesse der AS Roma berichtet. Allerdings lag der Fokus der Gelbroten eher auf anderen Spielern der Bundesliga. „Was ich mit meinen Spielern oder Interessenvertretern bespreche, gebe ich öffentlich nicht preis. Ich gebe auch nicht preis, von wem welches Angebot kam. Es gab in den letzten Wochen einige Clubs, die mit Said in Verbindung gebracht wurden“, sagte Kessler. Aktuell ist Kessler auch weiter von dem Verbleib des Shootingstars überzeugt. „Stand heute gibt es keinen Grund, andere Gedanken zu haben“, so der Geschäftsführer. „Wir arbeiten jeder Tag mit Said und mit der Mannschaft. Er fühlt sich hier wohl und trainiert fantastisch. Umso mehr ich ihm im Training zuschaue, umso weniger habe ich Interesse, ihn abzugeben.“ Der Geschäftsführer „habe richtig Lust, ihn bald wieder bei uns im Stadion zu sehen.“
Die Gelassenheit ist nicht gespielt. „Ich verspüre 0,0 Druck. Wir haben einen super Spieler, ganz Köln liebt den Jungen, jeder hier aus dem Staff und aus der Mannschaft liebt den Jungen. Er performt im Training fantastisch. Und das Außergewöhnliche ist: Er hat noch einen vier Jahre dauernden Vertrag.“ El Mala ist jedenfalls voll bei der Sache, macht seine Witze und Späße mit den Mitspielern, hat auch einen frechen Spruch für die Journalisten am Start. „Immer schön Fotos knipsen“, rief er den Medienvertretern am Donnerstag lachend zu. „Wir hatten es ganz viele Jahre nicht, dass wir einen Spieler hatten, der solch eine öffentliche Wahrnehmung hat. Wir der Junge sich verhält, wie er trainiert und spielt ist so fantastisch – es macht so Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten, das ist so ein toller Junge. Er lacht den ganzen Tag und fühlt sich hier wohl“, sagte Kessler. „Ich weiß nicht, ob jeder so mit der Situation umgehen würde.“
„Es geht nicht darum, dass ich dafür da bin, irgendjemanden glücklich zu machen, mein ureigener Auftrag ist es, die besten Entscheidungen für den FC zu treffen. Und umso länger die Transferphase läuft und dann näher wir zum Saisonstart kommen, umso mehr verändert sich ja auch unsere Position zu gewissen Angeboten“, so Kessler weiter. „Wir haben entgegen aller Berichterstattung auch kein Preisschild irgendwo an die Hauswand ans Geißbockheim gepackt. Sondern wir waren mit dem einen und anderen Club im Austausch und haben da auch unsere Vorstellung bekannt gegeben.“
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