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·5 avril 2026

Trainerwechsel, Verletzungen, Offensiv-Power – wie stabil ist Real?

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Klangvoller geht es eigentlich nicht! Im Viertelfinale der Champions League trifft der FC Bayern auf Real Madrid. Ein Trainerwechsel, ein überraschendes Aus im Pokal gegen einen Zweitligisten sowie vereinzelte defensive Unsicherheiten, die zu Niederlagen führten, aber auch jede Menge Verletzungspech sorgten im Laufe der Spielzeit immer wieder für Unruhe bei den Königlichen. In den vergangenen Wochen haben sich die Madrilenen jedoch stabilisiert und gehen selbstbewusst in das Viertelfinale der Königsklasse. „Wenn Real Madrid in diesem Wettbewerb spielt, ändert sich alles. Wir sind bereit für mehr, für alles, was kommt“, sagte Offensivstar Vinícius Júnior mit Blick auf das Duell mit dem FC Bayern. Im Gegnercheck blickt fcbayern.com auf den bisherigen Saisonverlauf, die aktuelle Form und das Personal der Königlichen.

Saisonverlauf: Starker Start, unruhiger Winter

Im vergangenen Sommer hatte Xabi Alonso das Traineramt von Carlo Ancelotti bei den Madrilenen übernommen. Auf dem ehemaligen Real- und Bayern-Profi hatten in der spanischen Hauptstadt nach dessen eindrucksvoller Spielerkarriere sowie der erfolgreichen vorherigen Trainerstation bei Bayer 04 Leverkusen viele Erwartungen geruht. Nach dem Erreichen des Halbfinals bei der Klub-Weltmeisterschaft verlief der Start in die neue Saison mit 13 Siegen in den ersten 14 Pflichtspielen, unter anderem einem 2:1 im Clásico gegen Barcelona, äußerst verheißungsvoll. Mit einer 0:1-Niederlage in der Champions League beim FC Liverpool begann jedoch ein unruhiger Spätherbst und Winter für Real. In der Liga verlor Madrid die Tabellenführung durch drei Unentschieden in Folge und konnte auch in der Königsklasse nicht überzeugen.


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Álvaro Arbeloa folgt auf Xabi Alonso

Zum Jahreswechsel stabilisierten sich die Königlichen ergebnistechnisch zwar, abseits des Platzes blieb es mit Gerüchten über das Verhältnis zwischen dem Trainer und einzelnen Spielern aber unruhig. Die Niederlage im Supercopa-Finale gegen den FC Barcelona Mitte Januar besiegelte schließlich das Aus von Xabi Alonso. Der frühere Real-Profi Álvaro Arbeloa übernahm das Amt an der Seitenlinie. In seinem ersten Spiel musste er allerdings direkt das Pokal-Aus gegen den Zweitligisten Albacete Balompié mitansehen.

In der Folge stabilisierte sich das Team und konnte in der Liga sogar zwischenzeitlich die Tabellenführung zurückerobern. Real hatte jedoch immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen: So fielen zeitweise Topstars wie Kylian Mbappé (Knieverletzung), Jude Bellingham (Oberschenkelverletzung), Trent Alexander-Arnold (Muskelverletzung) sowie zuletzt Thibaut Courtois (Muskelverletzung) und Rodrygo (Kreuzbandriss) länger aus. Die Folge waren etwas unbeständigere Ergebnisse. So verloren die Madrilenen die Tabellenspitze in La Liga wieder an Barcelona und mussten in der Champions League nach Rang neun in der Ligaphase den Weg über die Play-offs nehmen.

Niederlage bei der Generalprobe

Vor der Länderspielpause hatte Real eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurückgefunden. Den Königlichen gelangen fünf Pflichtspielsiege in Serie, unter anderem bezwangen die Madrilenen im Achtelfinale der Königsklasse Manchester City mit zwei souveränen Auftritten (3:0 im Heimspiel, 2:1 im Auswärtsspiel). Die Generalprobe für das Viertelfinal-Hinspiel gegen die Bayern verlor Real am Samstag jedoch beim RCD Mallorca mit 1:2.

Die voraussichtliche Aufstellung: Geballte Offensivpower

Álvaro Arbeloa stellte sein Team in den vergangenen Partien zumeist in einem 4-4-2-System auf. Im Tor wird gegen die Bayern durch den Ausfall von Thibaut Courtois voraussichtlich Andrij Lunin stehen. Die Viererkette werden wohl Trent Alexander-Arnold, Antonio Rüdiger, Dean Huijsen und Fran García bilden. Im zentralen Mittelfeld überzeugte nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Jude Bellingham zuletzt Youngster Thiago Pitarch. Sollte Bellingham nicht zu 100 Prozent fit sein, würde der 18-Jährige neben Aurélien Tchouaméni starten. Auf den Außenbahnen hat sich das Duo Arda Güler und Federico Valverde in den vergangenen Wochen bewährt. Im Angriff spielte zuletzt Brahim Díaz neben Vinícius Júnior. Ist Kylian Mbappé aber vollständig fit, wird der Franzose, der die Torschützenlisten in Champions League (13 Treffer) und La Liga (23 Treffer) anführt, in die Startelf rücken.

Real Madrid geht durch die jüngsten Ergebnisse, aber auch durch das Selbstverständnis des Clubs mit viel Selbstvertrauen ins Viertelfinale gegen die Bayern. Rund um die Superstars Kylian Mbappé und Vinícius Júnior hat das Team enorme Offensivqualitäten. Trotz einiger Unruhephasen im Saisonverlauf und immer wieder sichtbarer defensiver Unsicherheiten präsentiert sich die Mannschaft aktuell stabil und brandgefährlich. Für den FC Bayern wird es gegen Real vor allem darauf ankommen, die Offensivstars der Spanier zu kontrollieren – und gleichzeitig selbst die sich bietenden Räume konsequent zu nutzen. Pack ma’s!

Rückblick auf legendäre Spiele des FC Bayern im Bernabéu:

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