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·14 mai 2026

Trennung nach nur wenigen Wochen: Preußen Münster und Schwartz gehen getrennte Wege

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Preußen Münster wird den Neustart in der 3. Liga ohne Trainer Alois Schwartz angehen. Der 59-Jährige verlässt den Klub nach nicht einmal zwei Monaten im Amt und wird die Mannschaft nicht in die kommende Saison führen. Damit setzen die Westfalen nach dem besiegelten Abstieg frühzeitig ein Zeichen für einen personellen Umbruch.

Kurzzeit-Engagement ohne Sieg endet im Abstieg


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Schwartz war erst Ende März aus Saarbrücken nach Münster gewechselt, um in einer äußerst schwierigen Ausgangslage noch für die Wende im Abstiegskampf zu sorgen. In seinen sechs Pflichtspielen gelang dem Team jedoch kein Sieg, immerhin holte der Tabellenletzte vier Unentschieden, darunter gegen die Aufstiegskandidaten Hannover 96 und SV Darmstadt 98. Die erhoffte Trendwende blieb aus, der Abstieg aus der 2. Bundesliga ließ sich nicht mehr abwenden.

Trotz der kurzen Amtszeit galt Schwartz intern als Ruhepol, der der Mannschaft in einer turbulenten Phase wieder mehr Stabilität und Struktur geben sollte. Dass die Ergebnisse ausblieben, war am Ende ausschlaggebend dafür, gemeinsam über die zukünftige Ausrichtung zu sprechen – mit dem nun gefundenen Ergebnis, zum Saisonende getrennte Wege zu gehen.

Neustart in Liga?drei mit neuem Gesicht an der Seitenlinie

Der Verein kündigte an, sich im letzten Saisonspiel gegen die SV Elversberg noch einmal mit einer mutigen Leistung und klarer Haltung aus der 2. Liga verabschieden zu wollen. Für die anschließende Drittligasaison soll dann ein neuer Coach den sportlichen Neuaufbau prägen. Der Klub sucht dabei nach einem Trainer, der den anstehenden Umbruch begleiten und eine Mannschaft formen kann, die in Liga drei konkurrenzfähig ist.

Sportlich bleibt festzuhalten: In einer Phase mit großem Druck und wenig Zeit konnte Schwartz das Ruder nicht mehr entscheidend herumreißen. Dennoch wird seine kurze Zeit in Münster als Engagement gewertet, in dem er sich mit seiner Erfahrung und Professionalität voll in den Dienst des Vereins gestellt hat. Jetzt übernimmt eine neue sportliche Führung die Aufgabe, Preußen Münster wieder in ruhigeres Fahrwasser zu führen und mittelfristig zu stabilisieren.

  1. Alois Schwartz verlässt Preußen Münster nach rund zwei Monaten und sechs Spielen ohne Sieg.
  2. Der Absteiger stellt sich zur Rückkehr in die 3. Liga personell neu auf und plant einen umfassenden Neustart.
  3. Im letzten Zweitligaspiel gegen Elversberg will sich der Klub noch einmal mit Einsatz und klarer Haltung aus dem Profifußball auf zweithöchster Ebene verabschieden.
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