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·25 avril 2026
Trotz Doppel-Rot: Bayern-Frauen wahren Finalchance in der Champions League

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·25 avril 2026

Die Frauen des FC Bayern hatten am Samstag eine der größtmöglichen Aufgaben im Weltfußball zu erledigen. Es ging zuhause im Halbfinale der Champions League gegen den FC Barcelona.
Das Team von Trainer Jose Barcala wollte bei diesem Spiel, das in der Allianz Arena ausgetragen wurde und entsprechend eine große Aufmerksamkeit erhielt, zeigen, dass man mit der absoluten Weltspitze mithalten kann.
Die Frauen von Barcelona gehören nämlich zur absoluten Creme de la Creme. Doch die Bundesliga hat wieder aufgeholt, das zeigten die Leistungen und Ergebnisse in dieser Saison recht eindrucksvoll.
Barcelona ging mit Spielerinnen wie Ona Batlle, Alexia Putellas, Ewa Pajor oder Claudia Pina in dieses Spiel und von Beginn an zeigte sich, dass das Gastteam eine Menge Selbstvertrauen mitbringt. In der heimischen Liga ist man schon lange Meister, hat 75 Punkte aus 26 Spielen eingefahren. Und das von 78 möglichen. Entsprechend war der Beginn auch dominant, die Angriffe wirkten sehr strukturiert, die Ballsicherheit war vorhanden.
Ewa Pajor nutzte das auch früh zur Führung für Barcelona, schon innerhalb der ersten zehn Minuten klingelte es. Nach rund 20 Minuten funktionierte das Pressing der Bayern-Frauen allmählich besser. So unterlief zum Beispiel auch Putellas mal eine Fehlpass ohne große Not. Das waren Zeichen, die Bayern dazu animierten, das Tempo zu erhöhen. Die großen Chancen für Bayern gab es aber nicht. Immerhin konnte die Barcala-Elf dafür sorgen, dass Barcelona bis zur Pause keine großen Druckphasen mehr erzeugen kann.

Foto: Getty Images
Kurz vor der Pause hatte Bayern dann eine große Chance. Franziska Kett scheiterte aber an Cata Coll im Tor der Spanierinnen. Direkt nach der Halbzeit hatte Barcelona eine große Chance, den Vorsprung zu verdoppeln, der Pfosten rettete aber. Das Spiel wurde offener, Bayern traute sich mehr. Und belohnte sich nach 68 Minuten durch Kett, die ein sehr gutes Spiel machte, mit dem Ausgleich. Klara Bühl und Pernille Harder waren maßgeblich an der Vorbereitung beteiligt.
Kett stand weiterhin im Mittelpunkt. Sie sah die rote Karte, nachdem sie ihrer Gegenspielerin offenbar an den Haaren gezogen hat. Trainer Barcala war damit gar nicht einverstanden, stürmte auf den Platz, musste ebenfalls mit der roten Karte runter. Danach wurde das Spiel ein wenig wilder, was Barcelona nicht als ideal empfand, weil es keine Kontrolle mehr gab. Auf beiden Seiten wurde es gefährlich. Am Ende blieb es beim 1:1, im Rückspiel in Barcelona ist noch vieles möglich.









































