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·27 juin 2026

Turnierweg fix: Deutschlands Gegner im WM-Sechzehntelfinale steht fest

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Die Rechenschieber können wieder beiseitegelegt werden: Seit Samstagmorgen kurz nach 4 Uhr steht fest, auf welchen Gruppendritten die DFB-Auswahl am Montag treffen wird.

Das Warten auf Deutschlands ersten Gegner in der K.-o.-Runde der WM 2026 hat ein Ende. Wie nun offiziell feststeht, geht es für das DFB-Team im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Bundestrainer Julian Nagelsmann und sein Trainerstab haben damit knapp 60 Stunden Zeit, sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten. Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet ihr Sechzehntelfinalspiel am Montagabend (22:30 Uhr MESZ) in Boston.


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Nach dem vorzeitigen Gruppensieg hieß es abwarten. Von ursprünglich 495 möglichen Kombinationen blieb nur noch eine für Deutschland übrig. Paraguay sicherte sich mit vier Punkten aus drei Spielen einen Platz unter den besten acht Gruppendritten. Die Mannschaft von Trainer Gustavo Alfaro überraschte in Gruppe D nach einer deutlichen Auftaktniederlage gegen die USA (1:4) mit einem 1:0-Sieg gegen die Türkei. Im letzten Vorrundenspiel trennten sich die Südamerikaner torlos von Neuseeland.

Im Achtelfinale droht ein Topspiel gegen Frankreich

Bereits am Freitagabend deutete alles darauf hin, dass La Albirroja Deutschlands Gegner in der Runde der letzten 32 sein würde. Laut "Football meets Data" lag die Wahrscheinlichkeit bei 99,9 Prozent. Im Achtelfinale würde die DFB-Auswahl auf den Sieger der Partie zwischen Frankreich und Schweden treffen. Dieses Spiel findet am 4. Juli (23 Uhr MESZ), dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, in Philadelphia statt. In der darauffolgenden Runde könnten dann Südafrika, Kanada, die Niederlande oder Marokko auf die deutsche Elf warten.

Dass Paraguay überhaupt die K.o.-Runde erreicht hat, ist schon eine kleine Sensation. Die Südamerikaner waren nach der Copa América 2024 am Tiefpunkt. Damals schieden sie nach drei Niederlagen in der Gruppenphase chancenlos aus. An ein WM-Ticket war gar nicht erst zu denken. Doch der Trainerwechsel und die Verpflichtung von Gustavo Alfaro brachten die Wende. Der 63-Jährige führte Paraguay mit nur einer Niederlage in zwölf WM-Qualifikationsspielen zur ersten Endrundenteilnahme seit 2010.

Parallelen zu Ecuador: Paraguay setzt auf starke Defensive

Wie schon im letzten Spiel gegen Ecuador erwartet die deutsche Mannschaft ein Gegner, der den vollen Fokus auf die Defensive legt. Die Niederlage am Donnerstag dürfte umso mehr als Weckruf für den weiteren Turnierverlauf dienen. Das Sechzehntelfinale wird daher kein Selbstläufer. Bundestrainer Julian Nagelsmann muss aus der Pleite gegen leidenschaftliche Ecuadorianer die richtigen Schlüsse ziehen, um gegen Paraguay zu bestehen.

Die großen Namen sucht man bei den Südamerikanern allerdings vergebens. Der hierzulande bekannteste Akteur dürfte Innenverteidiger Omar Alderete sein, der in der Saison 2020/21 für Hertha BSC spielte. Mittlerweile ist der 29-Jährige für Premier-League-Aufsteiger Sunderland aktiv. Für Trainer Gustavo Alfaro ist es ein frühes Wiedersehen mit Deutschland bei einer Weltmeisterschaft. 2022 traf er mit Costa Rica im letzten Gruppenspiel auf die DFB-Auswahl. Damals ging keine Mannschaft glücklich vom Platz: Alfaros Team verlor mit 2:4, die deutsche Elf verpasste den Einzug in die K.o.-Runde.

Ein gutes Omen: Nach dem einzigen WM-Spiel gegen Paraguay im Jahr 2002, in dem Oliver Neuville kurz vor Schluss das Siegtor erzielte, erreichte das DFB-Team das Finale.

Deutschlands Bilanz gegen Paraguay

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