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·18 janvier 2026
Unverkäuflich? Leipzig-Boss mit nächster Diomande-Ansage

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·18 janvier 2026

Obwohl RB Leipzig das Topspiel gegen den FC Bayern schlussendlich mit 1:5 verlor, konnte Yan Diomande gerade in der ersten Halbzeit wieder einmal seine große Klasse aufblitzen lassen. Der 19-jährige Flügelflitzer war für die Münchner Defensive kaum zu stoppen und leitete mehrere gefährliche Angriffe seiner Mannschaft ein.
Zwar spielt Diomande erst seit Sommer in der Bundesliga, doch längst ist bekannt, über welch großes Talent er verfügt. Sieben Tore und vier Vorlagen in seinen bislang 18 absolvierten Pflichtspielen für die Roten Bullen belegen, dass den Leipzigern vor der Saison ein echer Transfercoup gelungen ist.
Aufgrund seiner Leistungen ist zu erwarten, dass Diomande für die Sachsen nicht mehr lange zu halten ist. Längst sind zahlreiche Topklubs am Linksaußen interessiert, darunter auch der FC Bayern. Der Spieler selbst äußerte zuletzt aber seinen großen Wunsch, eines Tages für den FC Liverpool auflaufen zu wollen (90min berichtete).
"Es war ein typischer RB-Transfer. Ein Spieler aus der zweiten Liga, den man spannend findet, dann den Mut zu haben, eine solche Transfersumme auf den Tisch zu legen. Da haben sie einen guten Job gemacht", lobte Bayerns Sportvorstand Max Eberl die Leipzig-Verantwortlichen am Sky-Mikrofon.

Lotst Bayerns Sportvorstand Max Eberl Diomande nach München? / F. Noever/GettyImages
Ob sich die Bayern tatsächlich um einen Sommer-Transfer von Diomande bemühen wollen, wollte Eberl jedoch nicht verraten. "Wir kennen den Markt relativ gut. Wir haben uns aber mit Lucho Díaz für einen arrivierten Spieler entschieden, wo man eine höhere Verlässlichkeit hat, dass er direkt beim FC Bayern funktioniert", erklärte der 52-Jährige, gab dann aber doch zu: "Natürlich sind wir auch an jungen Spielern dran."
Um Diomande nach der Saison nach München zu lotsen, müsste Eberl allerdings ganz tief in die Tasche greifen - falls ihn der Konkurrent überhaupt ziehen lässt. Im Rahmen des Spitzenspiels am Samstagabend betonte RBL-Chef Oliver Mintzlaff einmal mehr, dass der Nationalspieler der Elfenbeinküste im Sommer am Cottaweg bleiben soll.
"Ich als Aufsichtsratschef würde sagen, er ist auch nächste Saison sicher bei uns – auch, wenn es ein Angebot von 80 oder 90 Millionen geben sollte", betonte Mintzlaff und verriet, dass noch keiner der gehandelten Interessenten auf RB zugekommen sei.

RBL-Chef Oliver MIntzlaff will Diomande nicht ziehen lassen / RONNY HARTMANN/GettyImages
Der Verein könne "so einen jungen Spieler, den wir jetzt geholt haben, […] nicht nach einem Jahr abgeben. Er ist extrem jung, spielt seine erste Bundesliga-Saison. Wir haben uns das erarbeitet, dass Spieler ein bisschen länger bleiben können." Zur Wahrheit gehöre allerdings auch, "dass Leipzig ein sehr ambitionierter Bundesligist ist, aber es auch andere Top-Klubs gibt. So haben wir in der Vergangenheit einige Top-Spieler abgeben müssen. Um Transfererlöse zu generieren und weil die Spieler den nächsten Schritt gegangen sind."
Der Poker um Diomande wird im Laufe der Rückrunde wohl immer heißer werden. Vorausgesetzt, die Rückrunde des Spielers läuft mindestens genauso gut wie die erste Saisonhälfte. Doch darum werden sich die Leipziger aktuell am wenigsten Sorgen machen.
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