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·6 juillet 2026

Verlängern oder verkaufen: Gladbach muss nach der WM schwierige Entscheidung treffen

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Nico Elvedi glänzt bei der WM mit der Schweiz und ist trotzdem ein Problem für Borussia Mönchengladbach. Solange die Eidgenossen im Turnier sind, wird es keine Klarheit über die Zukunft des Innenverteidigers geben.

Vertrag läuft 2027 aus und Gladbach will keinen ablösefreien Abgang

Elvedis Vertrag am Niederrhein läuft im Sommer 2027 aus, was bedeutet, dass die Fohlen in diesem Transfersommer die letzte Möglichkeit haben, eine nennenswerte Ablöse zu erzielen. Laut Rheinischer Post gibt es zwar einen regelmäßigen Austausch zwischen Spieler und Klub, intensive Vertragsverhandlungen laufen während des Turniers jedoch nicht.


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Elvedi selbst hat der Borussia bislang keinerlei Hinweis auf einen erhofften Abgang gegeben, ließ seine Zukunft zuletzt aber bewusst offen. Gegenüber dem kicker erklärte er im Mai, er wolle sich erst nach dem Turnier und dem Urlaub endgültig mit seiner Zukunft befassen.

Sportchef Rouven Schröder möchte im Falle einer Verlängerung eine Gehaltsreduzierung integrieren, was die Verhandlungen zusätzlich verkompliziert. Dahinter steckt laut Bericht keine fehlende Wertschätzung, sondern die finanziellen Rahmenbedingungen der Borussia. Für einen Verbleib müsste Elvedi also Abstriche in Kauf nehmen. Für einen Abgang müsste ein Abnehmer mindestens die im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel von rund zehn Millionen Euro erfüllen.

Leeds United zeigt konkretes Interesse

Konkreter Interessent ist bislang Leeds United. Die Briten sollen laut Bild bereit sein, 8,5 Millionen Euro zu bieten, was Gladbach als zu wenig ablehnt. Treibende Kraft hinter dem Interesse ist Trainer Daniel Farke, der Elvedi noch aus seiner Gladbacher Zeit in der Saison 2022/23 kennt. Elvedis Wunsch, einmal in der Premier League zu spielen, ist dem Vernehmen nach kein Geheimnis.

Dass die Schweiz noch im Turnier ist, verschiebt alles weiter nach hinten. Die Eidgenossen haben in vier WM-Spielen bislang nur drei Gegentore kassiert und stehen im Achtelfinale. Das mögliche Viertelfinale findet am 12. Juli statt, das Finale am 19. Juli. Sollte die Schweiz tief ins Turnier kommen, beginnen die wirklich entscheidenden Gespräche erst nach dem WM-Urlaub. Gladbach bleibt derweil in der Warteschleife.

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