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·12 mars 2026

Verwirrung um WM-Teilnahme des Iran: Ministerium-Dementi und Trump-Einladung

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Die Teilnahme des Iran an der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sorgt angesichts der politischen Spannungen im Nahen Osten für Diskussionen. US-Präsident Donald Trump hat laut Gianni Infantino jedoch signalisiert, dass die iranische Nationalmannschaft grundsätzlich willkommen sei, trotz der angespannten geopolitischen Lage.

Wie der Guardian schreibt, berichtete Infantino nach einem Treffen mit Trump über den Austausch. Dabei sei auch die aktuelle Situation im Iran thematisiert worden.


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Irans Teilnahme dennoch fraglich

„Während der Gespräche bekräftigte Präsident Trump, dass die iranische Mannschaft natürlich willkommen ist, an der Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten teilzunehmen“, erklärte der FIFA-Chef anschließend auf Instagram. Die WM 2026 wird von den USA, Kanada und Mexiko gemeinsam ausgerichtet und erstmals mit 48 Mannschaften stattfinden.

Trotz dieser Zusicherung bleibt offen, ob der Iran tatsächlich antreten wird. Irans Sportminister Ahmad Donjamali stellte zuletzt infrage, ob eine Teilnahme angesichts der politischen Situation überhaupt möglich sei. In einem TV-Interview verwies er auf die militärischen Spannungen und erklärte, dass unter den aktuellen Umständen keine Voraussetzungen für eine Reise zur Weltmeisterschaft gegeben seien. Auch der Präsident des iranischen Fußballverbands hatte zuletzt Zweifel geäußert, ob ein Turnier in den USA unter den aktuellen politischen Umständen ohne Probleme möglich wäre.

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Foto: Getty Images

Sportlich ist der Iran bereits für das Turnier qualifiziert. In der Gruppenphase soll das Team alle drei Spiele in den USA bestreiten, zwei Partien in Inglewood bei Los Angeles und eine Begegnung in Seattle. Gegner sind Neuseeland, Belgien und Ägypten. Besonders brisant: Sollten sowohl die USA als auch der Iran ihre Gruppen jeweils als Zweiter beenden, könnte es im Achtelfinale zu einem direkten Aufeinandertreffen kommen.

Die FIFA hofft dennoch, dass alle qualifizierten Nationen am Turnier teilnehmen können. Infantino betonte erneut, dass Großereignisse wie eine Weltmeisterschaft gerade in politisch schwierigen Zeiten eine verbindende Rolle spielen könnten und Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringen sollen. Es bleibt also spannend.

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