„Viel zu schnell Karten gezogen“: Magath kritisiert Schiedsrichter | OneFootball

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·21 avril 2026

„Viel zu schnell Karten gezogen“: Magath kritisiert Schiedsrichter

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Immer wieder sind Schiedsrichter hierzulande ein großes Thema. Zu groß. Das finden nicht nur die Spieler und die Fans, sondern auch die Medien. Ein Experte hat sich nun kritisch geäußert. 

Dabei handelt es sich um Felix Magath. Er hat lange Jahre Erfahrung in der Bundesliga, sei es als Spieler oder als Cheftrainer. Und er äußerte bei Sky90 nun eine gewisse Unzufriedenheit, vor allem mit den Entscheidungen der Referees in den letzten Wochen und Monaten.


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Demnach gebe es mehrere Dinge, die Magath aufgefallen sind und die ihn stören. Vor allem auch ein recht problematischer Umgang mit Fouls und die Konsequenz daraus.

Magath-Kritik an Schiedsrichtern

„Für mich werden viel zu viele und viel zu schnell Karten gezogen, vor allem Rote Karten. Wir haben einen Sport, der Zweikämpfe beinhaltet. Die Tore sind das eine bei einem Fußballspiel, aber das Zweitschönste und Zweitwichtigste sind die Zweikämpfe“, so Magath.

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Foto: Getty Images

Und weiter: „Das ist doch kein Vergleich zur Premier League, was wir hier in der Bundesliga erleben. Seit ein paar Jahren haben wir uns angewöhnt, alles in Watte zu packen und uns über jeden Kontakt zu beschweren.“

Magath rät den Schiedsrichtern dazu, in Zukunft etwas sorgsamer mit den Karten umzugehen. „Ich kenne das anders. Wir hatten auch nicht jedes Wochenende einen, der invalide geworden ist. Und das gehört zu einem Sport wie Fußball einfach dazu, dass man auch Zweikämpfe führt. Solange nicht die Absicht da ist, nur den Gegner zu treffen, muss man aus meiner Sicht mit Roten und Gelben Karten etwas vorsichtiger sein.“

Einmal in Rage zeigte er sich auch kritisch gegenüber den Trainern, die gleich auf der Bank schon die Videoanalyse am Bildschirm beginnen. „Ich habe kein Verständnis dafür, wenn ein Trainer während des Spiels auf den Bildschirm schaut. Dann frage ich mich eher: Was macht er für einen Job? Ich habe damals versucht, keine Sekunde den Blick vom Spielfeld zu lassen, sondern mir selbst ein Bild davon zu machen, was da abläuft.“

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