REAL TOTAL
·10 mai 2026
Vinícius erinnert Barça an 15 CL-Titel: „Soll den Mund halten“

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Vinícius Júnior gab mit Real Madrids 15 Europapokalen an – Foto: Alex Caparros/Getty Images
BARCELONA. Spaniens neuer Meister heißt so wie der, der auch im Mai 2025 triumphiert hatte: FC Barcelona. Mit dem 2:0 am Sonntag im Clásico gegen Real Madrid haben die Katalanen den Thron von LaLiga zum insgesamt 29. Mal bestiegen, gleichermaßen ist es ihre erste Titelverteidigung seit 2019. Ein respektabler Erfolg, aber gewiss nicht der größte, den man als Barça oder Real verbuchen kann – denkt sich offenbar auch Vinícius Júnior.
Als er mit den Königlichen in der ersten Halbzeit bereits mit zwei Toren zurücklag, erinnerte er die ihm gegenüber spöttischen Barça-Fans („Vinícius, balón de playa“ in Anlehnung an den verlorenen Ballon d‘Or im Oktober 2024) mit Handzeichen daran, dass Real immerhin 15 Mal Europapokalsieger geworden ist. Eine Errungenschaft, von der die Katalanen nur träumen können.
Während ihr sechster und bis heute letzter Triumph in der Champions League nun schon knapp elf Jahre her ist, hat allein der 25-jährige Brasilianer die weltweit prestigeträchtigste Trophäe des Klubfußballs seit der Saison 2018/19 zweimal gewonnen (2022, 2024) – und sein Verein eben fast dreimal so oft wie der Erzrivale.
Vinícius zeigte mit der linken Hand eine Eins, mit der rechten eine Fünf. Eine Geste, die er sich angesichts einer weiteren Saison zum Vergessen ohne bedeutenden Titelgewinn sicherlich hätte sparen können – auch mit Blick auf seine an diesem Abend besondere Verantwortung. In Abwesenheit von Daniel Carvajal und Federico Valverde war der Stürmer-Star derjenige, der das Team im Camp Nou als Kapitän anführte.
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Von Barça-Heißsporn Gavi gab es für die Provokation auf dem Rasen einen Rüffel. Kaum ein Clásico geht ohne Rauferei zwischen den beiden vonstatten. Der Mittelfeldakteur von Hansi Flick bei dem spanischen Bezahlsender MOVISTAR+: „Ich sagte ihm, er solle den Mund halten.“ Es sei letztlich aber einfach Fußball, ein emotional aufgeladenes Spiel. „Was auf dem Platz passiert, bleibt auch dort. Er ist ein hitziger Spieler, so wie ich auch“, so der 21-Jährige, der Vinícius lobend zudem als „Top-Spieler“ bezeichnete.
Als in Barcelona um 22.55 Uhr der Abpfiff ertönte, begannen im Camp Nou die Feierlichkeiten – zumindest bei all jenen, die nicht Real angehörten. Von den Profis der Merengues sprach im Anschluss niemand in ein Mikrofon. Das ist nach nicht gewonnenen Partien in LaLiga seit der Saison 2023/24 aufgrund aktualisierter Medienrichtlinien, mit denen Real nicht konform geht, die Regel. Immerhin: Álvaro Arbeloas Akteure flüchteten inmitten des Barça-Jubels nach Spielschluss nicht schnellstmöglich in die Katakomben, sondern blieben auf dem Platz, um dem nun 14 Punkte entfernten Erzrivalen die Hand zu reichen, zum Titel zu gratulieren.
Als der neue Meister seine Trophäe in Empfang nahm, waren die Madrilenen nicht mehr zugegen. Spalier stehen und Beifall klatschen mussten sie allerdings auch nicht, da es sich um kein Finalspiel handelte.
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