RB Leipzig
·5 avril 2026
Von der Red Bull Arena auf den Ratestuhl

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·5 avril 2026

Es gibt Menschen, die fallen in einem Stadion nicht deshalb auf, weil sie laut sind, sondern weil sie da sind: verlässlich, freundlich und mit einem guten Gespür dafür, wann jemand Hilfe braucht. Reiner Spänkuch ist so ein Mensch.
Wer an Spieltagen in der Red Bull Arena unterwegs ist, kennt ihn vielleicht vom Stadion-Wall, kennt seine ruhige Art und seine Selbstverständlichkeit im Umgang mit den Fans. Seit Jahren gehört der 91-Jährige zum FREUNDE-Programm von RB Leipzig, ist ehrenamtlicher Helfer, Ansprechpartner und Wegweiser – und für viele längst ein vertrautes Gesicht.
Am Sonntag steht Reiner Spänkuch nun auf einer ganz anderen Bühne. Bei „Wer wird Millionär?“ sitzt er Günther Jauch gegenüber – und schreibt damit schon jetzt Geschichte. Mit 91 Jahren ist der Leipziger der älteste Kandidat, der jemals auf dem Ratestuhl des RTL-Formats Platz genommen hat.

Am Spieltag ist Reiner Spänkuch genau dort, wo Orientierung, Freundlichkeit und ein offenes Ohr gebraucht werden. Er begrüßt Fans, hilft bei der Einordnung, erklärt Wege und ist häufig einer der ersten Ansprechpartner für Besucherinnen und Besucher in der Red Bull Arena.
Gerade für Menschen, die nicht regelmäßig im Stadion sind, ist das oft besonders wertvoll. Wer zum ersten Mal da ist, wer seinen Block sucht oder sich erst einmal zurechtfinden muss, trifft bei ihm auf Ruhe, Erfahrung und Hilfsbereitschaft. Reiner Spänkuch ist damit einer von denen, die im Hintergrund wirken – und gerade deshalb viel dazu beitragen, dass sich ein Heimspiel in Leipzig von Anfang an gut anfühlt.
Seit dem Start des FREUNDE-Programms ist Spänkuch dabei. Er hat Entwicklungen begleitet, Menschen kommen und gehen sehen und über die Jahre miterlebt, wie aus vielen Begegnungen echte Verbindungen geworden sind. Wer regelmäßig ins Stadion kommt, begegnet ihm nicht zufällig – sondern immer wieder.

Für Reiner Spänkuch ist sein Engagement weit mehr als eine Aufgabe. Es ist Haltung. Denn für ihn geht es nicht nur um Abläufe oder Zuständigkeiten. Es geht um Gemeinschaft, um Begegnungen, um das Gefühl, als kleiner Mosaikstein zum Gelingen eines großen Ganzen beizutragen.
„Diese Events und Einsätze sind für mich immer Erlebnisse“, sagt er. „Du lernst immer wieder neue Leute kennen, du lernst neue Aufgaben kennen.“ Genau diese Begeisterung begleitet ihn seit vielen Jahren.
Der frühere Logistik-Mitarbeiter bei der Post war bereits bei großen internationalen Sportereignissen im Einsatz, unter anderem bei der WM 2006 in Leipzig. Auch bei der UEFA EURO 2024 gehörte er wieder dazu – als ältester von insgesamt 16.000 Volunteers in Deutschland.
Doch so beeindruckend diese Stationen auch sind: Seine Verbindung zu RB Leipzig ist noch einmal eine ganz eigene.

Was der passionierte Tischtennis-Spieler an RB Leipzig besonders schätzt, ist das Miteinander rund um den Club. Er spricht von einem familiären Verein, von einer Atmosphäre, in der sich Generationen begegnen und gemeinsam Fußball erleben können. Großeltern, Eltern, Kinder – für ihn ist genau das ein Teil dessen, was diesen Standort ausmacht.
Auch die Wertschätzung für die Volunteers hebt er immer wieder hervor. Dass der Einsatz gesehen wird, dass Begegnungen nicht beiläufig bleiben, dass aus vielen Gesprächen über die Jahre Vertrautheit entsteht – all das ist für ihn nicht selbstverständlich. Vielleicht ist es genau das, was ihn dem Club so eng verbunden sein lässt.

Am Sonntag wird Reiner Spänkuch nun einem Millionenpublikum bekannt. Bei „Wer wird Millionär?“ sitzt er Günther Jauch gegenüber – ein Moment, der für ihn ebenso überraschend wie besonders war. Denn angemeldet hat er sich nicht selbst, sondern wurde von einer Freundin der Familie überrascht.
Dass er nun ausgerechnet als ältester Kandidat der Sendungsgeschichte auf dem Ratestuhl Platz nimmt, verleiht diesem Auftritt eine zusätzliche Dimension. Es ist nicht nur eine schöne Fernsehanekdote. Es ist auch die Geschichte eines Mannes, der mit 91 Jahren neugierig geblieben ist, präsent, aktiv und offen für neue Erfahrungen.
Wie weit er in der Sendung kommt, verraten wir an dieser Stelle natürlich nicht. Dass dieser Abend schon jetzt ein besonderer ist, steht ohnehin fest.

Noch emotionaler wurde der Moment für Reiner Spänkuch durch die Unterstützung aus Leipzig. In einer Videobotschaft wünschten ihm Cheftrainer Ole Werner sowie Lukas Klostermann und sein "Chef" Johannes Dimter viel Glück für seinen Auftritt. Auch diese Geste zeigt, wie sehr seine Geschichte inzwischen mit dem Club verbunden ist.
„Das war schon beeindruckend“, sagt Spänkuch über die Botschaft aus Leipzig. Gerade weil sie für ihn mehr war als ein netter TV-Moment: ein Zeichen echter Verbundenheit mit dem Club, für den er sich seit Jahren engagiert.

Reiner Spänkuch sitzt am Sonntag auf einem der bekanntesten Stühle des deutschen Fernsehens. Seinen Platz hat er aber schon lange gefunden: bei RB Leipzig, in der Red Bull Arena, im FREUNDE-Programm und mitten unter den Menschen, für die er an Spieltagen da ist.
Vielleicht ist es genau das, was seine Geschichte so besonders macht. Nicht nur das Alter. Nicht nur der Fernsehauftritt. Sondern die Haltung dahinter. Die Freude am Dabeisein. Die Verlässlichkeit. Die Energie. Und die Art, mit der jemand über viele Jahre zu einem festen Teil eines Clubs werden kann.
Am Sonntag schaut ganz Deutschland auf Reiner Spänkuch. In Leipzig tut man das schon lange.
Die Folge von „Wer wird Millionär?“ mit Reiner Spänkuch läuft am Sonntag, 5. April 2026, um 20.15 Uhr bei RTL.
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