Wagner gibt die Transfer-Richtung vor: „Das ist der Weg, den wir mit dem 1. FC Köln gehen müssen“ | OneFootball

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·10 juillet 2026

Wagner gibt die Transfer-Richtung vor: „Das ist der Weg, den wir mit dem 1. FC Köln gehen müssen“

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Wagner gibt die Transfer-Richtung vor: „Das ist der Weg, den wir mit dem 1. FC Köln gehen müssen“

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Simon Bartsch

10 Juli, 2026

Mit kleinem Kader startet der FC in die Vorbereitung – zumindest fehlen noch zahlreiche Neuzugänge, die es noch geben soll beim 1. FC Köln: René Wagner gibt den Transfer-Plan vor. Jakub Kaminski gilt als gutes Beispiel für den richtigen Weg.

Zehn Abgänge, erst ein Neuzugang. Immerhin sollen nun einige folgen. Wie ein erfolgreicher Transfer aussieht, zeigt das Beispiel Jakub Kaminski. Und genau diesen Weg wollen die Kölner wohl gehen.

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Thomas Kessler und René Wagner planen den Kader für die kommende Saison

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So richtig viel wollte sich René Wagner zum Kader für die kommende Saison nicht entlocken lassen. Er würde nur Fragen zu Spielern beantworten, die auch einen Vertrag beim FC unterschrieben haben, so der Tenor. Das ist bekanntlich bislang nur einer. Als es dann aber um einen Ex-Spieler ging, sprach der Trainer dann doch ausführlich. Kein wunder, der Abgang von Jakub Kaminski schmerzt bei den Kölnern. „Kuba war nicht nur ein super Fußballer, sondern auch ein super Mensch. Am Ende freue ich mich für den Menschen, dass er jetzt in Lissabon eine Riesenaufgabe vor sich hat, das hat er sich verdient nach dem Jahr“, sagt Wagner, stellte aber klar: „Ich bin nicht froh, dass er weg ist.“ Natürlich nicht. Kaminski war einer der Topscorer, über die gesamte Saison gesehen der beste Kölner Feldspieler. Einen Eins-zu-Eins-Ersatz wird es nur schwer, vermutlich aber eher nicht geben. „Am Ende freue ich mich aber für den Spieler, der vielleicht eine schwere Zeit hatte bei einem anderen Verein, dann zu uns kommt und dann hier performt und Leistung bringen kann und dann für größere Vereine interessant ist“, so der Coach.

„Das hat mit Kuba jetzt super geklappt“

Kaminski hat diesen Club in Portugal gefunden. Mit Benfica will der Pole europäisch spielen, Erfolge feiern. Möglich machte diesen Deal dann aber eben auch der FC. Denn in Wolfsburg ging es für Kaminski nicht mehr so recht weiter. Der 24-Jährige stagnierte in seiner Leistung, spielte keine große Rolle mehr. In Köln ging es bergauf. Und dafür war der Pole auch dankbar. „Ein besonderer Dank gilt den Fans. Eure Leidenschaft, eure Energie und euer Rückhalt waren etwas ganz Besonderes. Ich bin dankbar und stolz, ein Teil dieses Vereins gewesen zu sein. Ich wünsche dem 1. FC Köln von Herzen alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft. Effzeh bleibt immer ein Teil meiner Geschichte“, schreib Kaminski noch zum Abschied über Instagram. Für den FC ist der Plan mit dem Spieler trotz des Abgangs aufgegangen. Kaminski brachte den Geißböcken so immerhin die zweithöchste Ablöse der Vereinsgeschichte ein – 17 Millionen Eur0. Nur Anthony Modeste machte bei seinem Wechsel nach China die Kasse noch voller (29 Millionen Euro).

Und genau darin sieht der Kölner Coach dann auch das Positive dieses Wechsels. „Das ist auch der Weg, den wir als 1. FC Köln mit gewissen Spielern gehen müssen. Wir müssen junge, hungrige Spieler holen, müssen Spieler, die vielleicht woanders gescheitert sind zu uns holen, müssen die dann wieder aufbauen, zum Performen bringen und denen ein gutes Umfeld geben, um dann für den Verein Mehrwerte zu generieren“, erklärte Wagner. „Das hat mit Kuba jetzt super geklappt.“ Mit Kessler hat Wagner genau deswegen auch während seines Urlaubs mehrfach Rücksprache gehalten. Das Telefon stand nur selten still. Kein Wunder, der Trainer sagt selbst, dass im Idealfall zehn Abgänge durch zehn Zugänge kompensiert werden sollten. Bei den zuletzt gehandelten Spielern, waren sicher auch einige dabei, bei denen es zuletzt nicht besonders gut lief. Am Ende wird es wohl auf die richtige Mischung ankommen.


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