REAL TOTAL
·23 mars 2026
„War lange traurig“: Verdrängt Bellingham jetzt Güler?

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·23 mars 2026

Bellingham ersetzte Güler im Derby – Foto: Angel Martinez/Getty Images, Realmadrid TV
MADRID. Am Ende dauerte es dann doch etwas länger. Jude Bellingham hat am Sonntag sein Comeback gefeiert, wurde im Estadio Santiago Bernabéu gegen Atlético in der 74. Minute für Arda Güler eingewechselt. Als Real Madrid am 1. Februar die Hiobsbotschaft verkündet hatte, dass der englische Mittelfeld-Star eine Verletzung des Oberschenkelmuskels an der Rückseite des linken Beins auskurieren muss, war medial von rund einem Monat Pause die Rede gewesen. Mit letztlich sieben Wochen verdoppelte sich die Dauer der Abstinenz beinahe.
Umso glücklicher ist Bellingham, pünktlich zum Endspurt in der Saison wieder mitzumischen. Die Zeit, in der er der Mannschaft nicht helfen konnte, machte dem 22-Jährigen zu schaffen. „Es war sehr lange. Ich glaube, es waren sieben Wochen. Lang und hart. Ich war lange sehr traurig, aber jetzt bin ich glücklich, weil ich wieder bei meinen Mitspielern bin“, sagte Bellingham nach dem 3:2 im LaLiga-Derby bei Realmadrid TV – und das sogar auf Spanisch, auch wenn es nicht das erste Mal war, dass er sich zumindest beim Vereinssender getraut hat, die Sprache des Landes zu sprechen, in dem er seit Sommer 2023 Fußball spielt.
Die Nummer 5, die nun zur englischen Nationalmannschaft reist und dort weitere Spielpraxis erhalten dürfte, hatte unter der Woche die Reise zum Duell mit Manchester City ebenfalls angetreten, das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League dann aber von der Tribüne des Etihad Stadium verfolgt. Jetzt, bei der richtigen Kader-Rückkehr, kam Bellingham direkt zu seinem insgesamt sechsten Einsatz unter Álvaro Arbeloa.
Der Trainer will nichts überstürzen, ihn behutsam wieder an die Startelf heranführen. Die Frage, auf welcher Position, stellt sich eigentlich nicht. Arbeloa lässt seit jener Partie, in der sich Bellingham nach zehn Minuten die Verletzung zuzog, in einer flachen 4-4-2-Grundordnung spielen. Dabei agierte der Brite auf der linken Mittelfeldseite – wie auch schon oft unter Xabi Alonso und Carlo Ancelotti.
„Es liegt an mir, für ihn einen Platz zu finden, ihn dort mit Mitspielern zu umgeben, wo er ein gutes Gefühl, eine gute Chemie hat“, meinte Arbeloa nach dem Duell mit den „Rojiblancos“, in dem Bellingham vornehmlich erst über die halbrechte und dann über die rechte Seite kam. Das hatte allerdings damit zu tun, dass Federico Valverde in der 77. Minute des Feldes verwiesen worden war. Im 4-4-1 besetzte der ebenfalls eingewechselte Kylian Mbappé zunächst die rechte Seite, nach der Auswechslung von Vinícius Júnior für Álvaro Carreras rückte Bellingham dann weiter raus, weil Mbappé in die Angriffsmitte, Eduardo Camavinga vom linken ins zentrale Mittelfeld und Fran García von der linken Abwehrseite ins linke Mittelfeld ging.
Spannend wird demnächst: Wer muss weichen, wenn Bellingham wieder in die Startelf drängt? Thiago Pitarch agiert im 4-4-2 seit dem Hinspiel gegen ManCity im rechten zentralen Mittelfeld und nicht mehr auf der linken Seite, er und Güler haben die Rollen getauscht. Und der 18-jährige Spanier scheint aus der Anfangsformation kaum noch wegzudenken sein. Selbst ein Camavinga hat momentan das Nachsehen ihm gegenüber. Trifft es also vor allem den 21-jährigen Türken? Der April wird vermutlich die Antwort liefern – oder andeuten.
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