Borussia Dortmund
·28 juillet 2026
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Der Klubname, das Wappen, die Vereinsfarben: Alles bei Cerezo (spanisch für Kirschbaum) Osaka steht in direkter Verbindung zu dem bekanntesten Symbol Osakas, der rosafarbenen Kirschblüte. Das Heimstadion des Klubs hieß bis zuletzt Yodoko Sakura (japanisch für Kirschblüte) Stadium. Es bietet Platz für rund 25.000 Zuschauer. Seit diesem Jahr ist es aufgrund verkaufter Namensrechte in Yanmar Hanasaka Stadium umbenannt worden.
Cerezo Osaka hat in den vergangenen 20 Jahren gleich mehrere Fußballer hervorgebracht, die sich im Laufe ihrer Karrieren zu absoluten Top-Spielern entwickelt haben. Bei allen Schwarzgelben ist der Name Shinji Kagawa bis heute unvergessen. Der mittlerweile 37-Jährige wechselte einst als eines der größten Talente Japans von Cerezo Osaka zu Borussia Dortmund und legte beim BVB zwischen 2010 und 2012 einen kometenhaften Aufstieg hin. Nach zwei Jahren bei Manchester United kehrte Kagawa 2014 nach Dortmund zurück und blieb noch fünf weitere Spielzeiten bei der Borussia. Insgesamt feierte der Publikumsliebling zwei deutsche Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiege im schwarzgelben Trikot. Nach weiteren Stationen in Spanien, Griechenland und Belgien ging es für ihn vor drei Jahren zurück in die Heimat. Seit 2023 steht der Mittelfeldspieler wieder beim Klub der Kirschblüten unter Vertrag.
Neben Kagawa brachte der fünfmalige japanische Meister weitere Top-Spieler hervor, die in Europa für Furore sorgten, darunter Takumi Minamino, der 2020 unter Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool englischer Meister wurde. Auch die Ex-Bundesliga-Spieler Hiroshi Kiyotake (ehemals 1. FC Nürnberg und Hannover 96) und Takashi Inui (ehemals VfL Bochum und Eintracht Frankfurt) sowie zahlreiche weitere japanische Nationalspieler blicken auf eine Vergangenheit in Osaka zurück.
Cerezo Osaka gehört zwar zum etablierten Kreis der J1 League, spielte zuletzt jedoch nicht ernsthaft um die Meisterschaft mit. Zumeist landete Cerezo in den vergangenen Jahren im Tabellenmittelfeld. Ein Achtungserfolg gelang aber zuletzt in der „J1 100 Year Vision League“, der einmaligen Übergangsliga im Zuge der Umstellung auf den neuen Herbst-Frühjahr-Spielkalender in Japan ab 2026/27. Hier wurde der Klub Dritter.
Technisch anspruchsvoller Offensivfußball und die Förderung eigener Nachwuchsspieler prägen die Identität des Vereins bis heute. Diese Philosophie soll auch vom Spanier Pablo Machin weiter verfolgt werden, der erst vor wenigen Wochen als neuer Cheftrainer vorgestellt wurde und zum ersten Mal in Japan arbeitet.
Anders als noch beim ersten Duell mit Borussia Dortmund vor zwei Jahren, als sich Cerezo im Juli 2024 mitten in der Saison befand, bestreitet das Team aktuell ebenfalls seine Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Diese startet für Osaka am 8. August in der J1 League gegen Fagiano Okayama.
Der Verein wurde 1957 als Werksmannschaft des Maschinenbauunternehmens Yanmar Diesel gegründet. In den 70er- und 80er-Jahren feierte der Klub seine bis heute größten Erfolge, als er unter anderem viermal Meister der Japan Soccer League wurde. 1994 gehörte Cerezo zu den Gründungsmitgliedern der professionellen J1 League und gehört dem japanischen Fußball-Oberhaus seit 2017 wieder an. Im selben Jahr gewann Osaka mit dem japanischen Kaiserpokal auch den bislang letzten großen nationalen Titel.
Beim jüngsten Test-Duell mit Cerezo Osaka gewann der BVB vor zwei Jahren mit 3:2. Die Tore für die Schwarzgelben erzielten damals Karim Adeyemi (2) und Jamie Gittens.







































