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·9 avril 2026
Was kann der FCK noch erreichen? Auswärtsbilanz ein Dauerthema

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Der 1. FC Kaiserslautern spielt im Saison-Endspurt nur noch um die berüchtigte goldene Ananas. Am Samstag (13 Uhr) steht dennoch ein Top-Spiel bei Hertha BSC an, bei dem die Roten Teufel besonders an einem Schwachpunkt in dieser Spielzeit arbeiten können - nämlich die Auswärtsschwäche.
31 Punkte im eigenen Stadion, aber nur zwölf Zähler in 14 Auswärtsspielen. Die Bilanz des 1. FC Kaiserslautern auf fremden Plätzen reichte in dieser Saison nicht aus, um ernsthaft vom Aufstieg zu träumen. Da der Rückstand zu den Spitzenplätzen mittlerweile auf neun Zähler angewachsen ist, hat auch das Verfolgerduell mit Hertha BSC kaum noch sportliche Relevanz für das Lautrer Saisonende. Aber zumindest können die Roten Teufel so frühzeitig in Korrektur gehen, denn Cheftrainer Torsten Lieberknecht hob angesichts der Auswärtsschwäche hervor: "Die Hoffnung stirbt zuletzt."
Kommt in den nächsten Partien doch noch die Trendwende auf dem gegnerischen Platz? "Wir haben uns dem Thema schon oft gestellt und auch darüber gesprochen, dass das die Diskrepanz ist, die wir haben", so Lieberknecht. "Jetzt gibt es eine neue Chance, wie so oft im Leben. Wenn man eine Chance verballert, dann bekommt man eine neue Chance. Jetzt haben eine neue Chance." Doch was macht der FCK daraus? 14 Mal gab es die besagte Chance bereits, aber dauerhafte Lösungen noch nicht. Und jetzt geht es auch noch zu Hertha BSC, wo die Lautrer im DFB-Pokal ein 1:6-Debakel erlebten - zweifelsohne bis heute die Krönung der Auswärtsschwäche.
"Die Präsenz des Spiels kommt natürlich wieder zurück, das ist klar. So ein Abend steckt in den Knochen. Den vergisst man nicht so schnell und den sollte man auch nicht so schnell vergessen", erklärte Lieberknecht mit gewisser Schärfe. "Ich habe die Erwartung an meine Spieler, dass dieses Spiel wieder in den Köpfen drin ist, weil wir eben auch die Erwartung an uns haben, es besser zu machen." Nur Ivan Prtajin, dessen früher Chance im Pokalspiel gegen Hertha der FCK-Trainer heute noch nachtrauert, steht aufgrund seiner Achillessehnenverletzung nicht zur Verfügung.
Wie verändert Lieberknecht nun die Herangehensweise, dass es dieses Mal klappt? "Immer noch so, dass man nicht in Aktionismus verfällt. Trotzdem kann ich auch eine Gemütslage haben, die unangenehm ist", kündigte der FCK-Coach einen raueren Ton an. Gerade nach dem letzten Auswärtsspiel in Nürnberg (0:3) sei das notwendig gewesen. "Die Jungs haben anhand der Trainingsinhalten gemerkt, dass es für eine Leistung wie in Nürnberg auch Konsequenzen gibt." Denn im Endspurt der Saison, in dem es für die Lautrer nicht mehr um vieles geht, muss auch der FCK die Anspannung weiter hochhalten. Andernfalls könnte die Auswärtsbilanz ein geringeres Übel in der Aufarbeitung der Saison werden.









































