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·6 mars 2026
Wende im Schlotterbeck-Poker? Real Madrid lässt den BVB hoffen

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·6 mars 2026

Borussia Dortmund darf im Vertragspoker um Nico Schlotterbeck wieder hoffen. Die Chancen des BVB auf eine Vertragsverlängerung scheinen wieder zu steigen.
Im Vertragspoker zwischen Borussia Dortmund und Nico Schlotterbeck könnte sich eine überraschende Wende anbahnen. Wie die BILD berichtet, haben sich die Vorzeichen im Rennen um den Nationalspieler zuletzt deutlich verändert – was die Chancen des BVB auf eine Vertragsverlängerung erhöhen könnte.
Dem Bericht zufolge galt Real Madrid lange Zeit als einer der größten Interessenten für den Innenverteidiger. Nun sollen die Königlichen bei der Suche nach einem neuen Abwehrchef allerdings wieder einen anderen Kandidaten bevorzugen. Demnach steht Liverpools Ibrahima Konaté derzeit ganz oben auf der Wunschliste der Madrilenen.
Der französische Nationalspieler hätte für Real einen entscheidenden Vorteil: Sein Vertrag beim FC Liverpool läuft im Sommer aus, wodurch er ablösefrei zu haben wäre. Schlotterbeck hingegen besitzt in Dortmund noch einen Vertrag bis 2027. Für den 26-Jährigen müsste daher eine Ablösesumme gezahlt werden, die laut BILD bei rund 40 bis 50 Millionen Euro liegen soll.
Auch bei anderen Topklubs scheinen sich mögliche Wechseloptionen derzeit zu zerschlagen. Beim FC Bayern München ist die Innenverteidigung nach der Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano vorerst besetzt. Der FC Barcelona wird zwar immer wieder mit Schlotterbeck in Verbindung gebracht, soll aktuell aber andere Transferprioritäten verfolgen.
Zudem berichtet die BILD, dass auch der FC Liverpool kein Interesse daran hat, den Dortmunder als möglichen Konaté-Nachfolger zu verpflichten.

Foto: IMAGO
Damit könnte sich für Borussia Dortmund eine neue Ausgangslage ergeben. Die Vereinsführung arbeitet bereits seit Monaten daran, den Vertrag des Nationalspielers vorzeitig zu verlängern. Dem Abwehrchef liegt demnach ein lukratives Angebot mit deutlich verbesserten Bezügen vor. Medienberichten zufolge könnte Schlotterbeck künftig bis zu 14 Millionen Euro pro Jahr verdienen.
In der kommenden Woche soll es nun zu einem entscheidenden Treffen zwischen Spieler und Klub kommen. Für die Dortmunder Verantwortlichen wäre eine zeitnahe Entscheidung wichtig. Sollte Schlotterbeck eine Verlängerung ablehnen, müsste ein Verkauf im Sommer ernsthaft in Betracht gezogen werden, um einen späteren ablösefreien Abgang zu verhindern.
Die nächsten Tage könnten daher richtungsweisend werden – sowohl für Schlotterbeck als auch für Borussia Dortmund. Sollte sich tatsächlich kein konkreter Wechsel ergeben, könnte genau das zur großen Chance für den BVB werden, seinen Abwehrchef langfristig zu halten.
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