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·1 avril 2026
Wenn Top-Nationen rufen: Verliert der DFB Tresoldi?

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·1 avril 2026

Dass der junge Stürmer aktuell in Belgien aufdreht, ist längst kein Geheimnis mehr. Für alle, die es trotzdem noch nicht auf dem Schirm haben: 13 Tore und 3 Vorlagen in den letzten 24 Ligaspielen, dazu drei Treffer und eine Vorlage in der Königsklasse – und das mit gerade einmal 21 Jahren. Zahlen, die man nicht einfach wegdiskutieren kann.
Ich will die Messlatte gar nicht übertrieben hoch legen. Aber ein Nick Woltemade kommt in Newcastle auf zehn Scorerpunkte in 27 Ligaspielen – und ist dennoch ein regelmäßiger Gast beim DFB. Da stellt sich zwangsläufig die Frage: Was genau muss Tresoldi eigentlich noch leisten?
Dass seine nicht-Berücksichtigung schwer nachvollziehbar ist, darüber herrscht inzwischen breite Einigkeit. Doch jetzt bekommt die Geschichte eine ganz neue Dynamik. Neben seinem Geburtsland Italien soll offenbar auch Argentinien um seine Gunst werben. Kein Wunder: Tresoldis Mutter stammt aus Argentinien, ein Nationalmannschaftswechsel wäre also problemlos möglich.
Und mal ehrlich: Wenn der dreifache Weltmeister Argentinien anklopft, mit einer Mannschaft, die nur so vor Superstars strotzt, dann gerät man schnell ins Grübeln. Diese Entscheidung würde wohl jeden Spieler ins Nachdenken bringen.
Dabei hätte Tresoldi diesen Schritt schon längst gehen können. Stattdessen setzt er weiterhin auf den DFB – offenbar in der Hoffnung auf seine Chance. Eine Loyalität, die man anerkennen muss. Aber sie birgt auch Risiken.
Denn klar ist: Wer zu lange wartet, kann am Ende leer ausgehen.
Sollte Nagelsmann nicht bald reagieren, könnte der DFB ein echtes Offensivtalent verlieren, bevor es überhaupt richtig angekommen ist. Und dann stellt sich am Ende nur noch eine Frage: War es das wert?









































