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·8 mai 2026
„Werden mit dem bestmöglichen Team auflaufen“ – Die Frauen des 1. FC Köln möchten auch das letzte Heimspiel der Saison gewinnen

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Redaktion
8 Mai, 2026
Für Britta Carlson kein Grund, das Spiel gegen den HSV auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Frauen des 1. FC Köln möchten sich erfolgreich aus der Saison verabschieden.
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Während es für die Kölnerinnen tabellarisch um nicht wirklich viel geht, kämpfen die Damen des HSV um den Klassenerhalt. Mit drei Punkten Vorsprung auf die SGS Essen stehen die Hamburgerinnen knapp auf dem rettenden Ufer. „Gerade für den HSV geht es ja noch um ganz viel. Sie kämpfen um den Klassenerhalt und deswegen werden wir auch wieder mit allem was wir haben, auflaufen“, stellte Carlson klar. Man wolle sein Spiel durchziehen anstatt extra junge oder bisher weniger häufig zum Zug gekommene Spielerinnen einzusetzen. Die FC-Frauen haben vor, das Spiel so ernst anzugehen, wie jede andere Partie auch, um sich erfolgreich vom heimischen Publikum zu verabschieden.
Der Heimsieg gegen Bremen am vorherigen Spieltag dürfte dafür sicherlich Motivation genug sein. „Das Highlightspiel gibt auch noch mal ein bisschen Auftrieb und man sieht einfach, was in der Mannschaft steckt. Die paar Prozente mehr, die vielleicht die Kulisse gebracht haben, werden auch wieder da sein.“, stellte Carlson in Aussicht. Das vergangene Wochenende scheint die Truppe zu beflügeln. „Es war einfach ein ganz schöner Rahmen. Man merkt die ganze Woche, wie die Freude auch im Training noch da ist. Wir sind ein gutes Team und eine gute Einheit und jetzt geht es darum, diese Freude auch auf den Platz zu bringen“, sagte die Cheftrainerin.
Das Hinspiel konnten die Domstädterinnen mit 4:1 für sich entscheiden. Laut Carlson spiegelt dieses Ergebnis aber nicht die Qualität des Gegners wider. „Das Hinspiel ist natürlich sehr gut für uns gelaufen und war ein deutlicher Sieg. So eindeutig war das Spiel aber nicht. Wir hatten sehr gute Umschaltmomente, die wir gut zu Ende gespielt haben und waren sehr effizient. Aber auch da hat man schon gesehen, dass der HSV uns zwischendurch echt gefordert hat. Ein 4:1 war das glaube ich nicht“, ordnete Carlson das Hinspiel ein. Und auch in den letzten Spielen erkennt die gebürtige Kielerin eine Steigerung bei den Hanseatinnen.
Denn Hamburg habe immer gute Leistungen gezeigt, sich aber nicht belohnt. Auch gegen Union sei es so gewesen, dass sie sich viele Chancen erspielt hätten, aber dann die Effizienz vor dem Tor gefehlt habe. Somit erwarte Calson einen Gegner, welcher dem Team alles abverlangen werde, um nochmal zu punkten. Zumal die Hamburgerinnen am letzten Spieltag der Saison auf den FC Bayern München treffen.
Seit wenigen Wochen steht bei den HSV-Frauen Rodolfo Cardoso an der Seitenlinie. Der Argentinier hat genau wie Carlson eine Vergangenheit als Spieler des HSV und das sogar größtenteils zur selben Zeit. „Wir lagen öfter mal beide auf der Pritsche beim Physio Hermann Rieger, aber da wird er sich wahrscheinlich eher nicht dran erinnern, aber unbewusst oder bewusst kennen wir uns ein bisschen“, erinnert sich die 48-Jährige.
Für das Spiel gegen ihren Ex-Verein muss die Kielerin weiterhin auf Laura Feiersinger verzichten. Die Österreicherin befindet sich zwar auf einem guten Weg, fällt jedoch weiterhin aus. Anna Gerhard hat nach wie vor mit muskulären Problemen zu kämpfen. Merle Hokamp macht währenddessen gute Fortschritte in der Reha. Zusätzlich konnte Sylwia Matysik erstmals seit ihrer Verletzung im Februar vollständig am Mannschaftstraining teilnehmen. Somit können die Kölnerinnen fast aus dem Vollen schöpfen. Ob das dann für die nächsten drei Punkte reicht, wird sich am Samstagmittag im Franz-Kremer-Stadion zeigen. Anstoß ist um 12 Uhr.







































