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·2 avril 2025
„Wichtig für die Kabine“: Ribery macht sich für Müller-Verbleib stark

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·2 avril 2025
Die Zukunft von Thomas Müller beim FC Bayern sorgt derzeit für reichlich Diskussionsstoff. Viele fragen sich, ob der Klub seiner Vereinsikone noch einmal einen neuen Vertrag anbieten wird.
Franck Ribery, der selbst zahlreiche Erfolge mit Müller feierte, setzt sich nun öffentlich für einen Verbleib seines ehemaligen Mitspielers ein. Gegenüber der Sport Bild erklärte der Franzose: „Ich persönlich hoffe, dass er noch ein Jahr beim FC Bayern bleiben kann.“ Damit verweist er auf seine eigene Situation 2018. „Ich kann mich erinnern, dass ich meinen letzten Vertrag erst sehr spät unterschrieben habe, im Mai 2018. Das war die gleiche Situation.“
Ribery betonte, dass Müller für das Team eine bedeutende Rolle einnimmt: „Thomas ist sehr wichtig für die Kabine, hat einen großen Einfluss. Er ist wichtig, egal, ob er 90 Minuten oder fünf Minuten spielt.“ Ribery betonte außerdem, dass Müllers Führungsqualitäten für jede Mannschaft hilfreich seien.
Laut der Sport Bild ist die Entwicklung um Müllers Zukunft für ihn selbst überraschend gekommen. Noch vor wenigen Monaten schien eine Verlängerung durchaus realistisch, nachdem Sportvorstand Max Eberl ihm im November signalisiert hatte, dass grundsätzliches Interesse an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit bestehe.
Riberys Appell an die Bayern-Bosse ist unmissverständlich: „Thomas hat so viel gemacht für den Verein, für die Stadt München. Wenn er noch ein Jahr spielen möchte, dann sollte der Verein ihm diesen Kontrakt geben.“ Riberys Worte verdeutlichen, dass Müller nicht nur sportlich, sondern vor allem als Persönlichkeit und Führungskraft geschätzt wird. Doch der 35-Jährige sieht sich nun offenbar mit einer schwierigen Situation konfrontiert. Trotz seines Wunsches, weiter aktiv zu bleiben, haben Gespräche mit Trainer Vincent Kompany gezeigt, dass sich seine Einsatzzeiten in Zukunft eher verringern würden.
Ob die Bayern tatsächlich auf Riberys Ratschlag hören und Müller ein weiteres Jahr halten, bleibt abzuwarten. Sportvorstand Max Eberl befindet sich in einer schwierigen Lage. Nach den kürzlich verlängerten Verträgen mit Alphonso Davies, Jamal Musiala und Joshua Kimmich steht er unter Druck, das Gehaltsbudget zu reduzieren. Dass Müller mit einem kolportierten Jahresgehalt von 17 Millionen Euro zu den Topverdienern zählt, macht die Verhandlungen nicht leichter. Laut der Sport Bild ging Müller davon aus, dass ein neuer Vertrag – selbst zu reduzierten Konditionen – möglich wäre. Stattdessen scheint sich der Klub nun endgültig von der Vereinsikone trennen zu wollen.