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·4 mars 2026

Wichtiges Nachholspiel gegen Bayer: Wie der HSV die Werkself knacken kann

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Am heutigen Mittwoch empfängt der Hamburger SV Bayer 04 Leverkusen im heimischen Volksparkstadion zum Nachholspiel. Angepfiffen wird die Partie um 20:30 Uhr, es geht um wichtige Punkte für beide Mannschaften. 

Nachdem die Rothosen am Wochenende nur rund 30 Minuten eine sehr gute Leistung zeigten und am Ende knapp, aber verdient gegen RB Leipzig verloren (1:2) soll nun ein Schritt nach vorne gelingen. Dabei will man vor allem an die Leistungen der Spiele vor dem Duell mit den Roten Bullen anknüpfen.


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Rein tabellarisch ist es ein Spiel mit großer Bedeutung für die Elf von Trainer Merlin Polzin. Der HSV steht auf Platz elf, könnte mit einem Sieg dafür sorgen, dass der Relegationsplatz schon sieben Punkte entfernt ist. Selbst ein Remis wäre positiv, denn am Wochenende geht es zum direkten Konkurrenten nach Wolfsburg, dem man dann ebenfalls mindestens einen Punkt abnehmen will.

Was der HSV aus dem Leipzig-Spiel lernen muss

Grundsätzlich war der Ansatz des HSV gegen Leipzig am Sonntag nicht schlecht. Er wurde nur nach einer ersten guten halben Stunde nicht mehr gut umgesetzt, was zu Hektik im Spiel führte, die Leipzig entgegen kam. Hamburg verlor seine Genauigkeit, spielte im letzten Drittel nicht mehr mit der letzten Präzision und Überzeugung. Das waren Elemente, die man hätte vermeiden können, wenn man den Ansatz verändert hätte. Polzin blieb allerdings bei seiner Ausrichtung und bekam das Spiel seiner Mannschaft nicht in den Griff.

Wichtig wird sein, gegen Leverkusen wieder für mehr Klarheit zu sorgen. Angefangen im Aufbau. Denn hier unterliefen dem HSV einige Flüchtigkeitsfehler. Wenn das Risiko zu groß ist, muss man den Ball wegschlagen. Zumal Leverkusen gegen Konter und Umschaltaktionen zuletzt anfällig wirkte. Gewinnt der HSV den Ball vorne und es rücken genügend Spieler nach, dann können sich selbst aus Befreiungsschlägen Chancen entwickeln.

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Foto: Getty Images

Wichtig wird zudem sein, dass die Rothosen noch konsequenter als gegen Leipzig wieder hinter den Ball kommen. Hier war die Umschaltbewegung auf die Defensive nicht immer ideal, gerade wenn Flanken im letzten Drittel nicht genau kamen oder abgeblockt wurden. Es geht also wieder um mehr Bereitschaft, aber auch mehr Struktur im Spiel und mehr Genauigkeit.

Wie der HSV Bayer Leverkusen knacken kann

Die Werkself geht zwar als Favorit in das Duell mit dem HSV, kommt aber wirklich nicht übermächtig daher. Am Wochenende spielte Leverkusen nur 1:1 gegen Mainz 05, zeigte dort vor allem im fußballerischen Bereich einige Probleme. Auch beim Weiterkommen gegen Olympiakos (2:0, 0:0) war die Balance solide, spielerisch aber Luft nach oben.

Genau das ist ein Ansatz für den HSV. Eigene Kompaktheit ist wichtig, um Leverkusen immer wieder neue Aufgaben zu stellen. Dabei darf man aber nicht passiv werden, sondern muss immer die Lücken schließen und gleichzeitig punktuell Nadelstiche im Spiel nach vorne setzen. Die Mischung ist entscheidend, Variabilität von essenzieller Bedeutung. Der HSV muss also sehr wachsam sein und auf die Fehlerchen im Spiel von Bayer lauern.

Dazu braucht es, vor allen Dingen im Vergleich mit dem Spiel gegen Leipzig, mehr Stringenz. Einige Angriffe wurden abgebrochen, mal wurde ein Seitenwechsel nicht gut gespielt, mal hatte man zwei Ideen im Kopf. Ein klarer Mittelstürmer, der Bälle festmacht und alleine schon für eine Positionsstabilität in der Offensive sorgt, ist hier eine gute Basis. Es würde vieles dafür sprechen, dass Robert Glatzel in diesem Spiel beginnt und sich an der Abwehr aufreibt, später dann ersetzt wird. Klar ist: Der HSV will und muss zeigen, dass die zweite Leipzig-Halbzeit jetzt eher ein Ausrutscher war und nicht zum Trend wird.

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