Wie geht es mit Leon Goretzka weiter: Juventus, AC Mailand oder doch Spanien? | OneFootball

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·11 juillet 2026

Wie geht es mit Leon Goretzka weiter: Juventus, AC Mailand oder doch Spanien?

Image de l'article :Wie geht es mit Leon Goretzka weiter: Juventus, AC Mailand oder doch Spanien?

Eine der größten Marktchancen dieses Sommer-Transferfensters zeichnet sich derzeit im zentralen Mittelfeld des europäischen Fußballs ab. Nach dem Auslaufen seines Vertrags beim FC Bayern München ist der 31-jährige deutsche Nationalspieler Leon Goretzka offiziell ablösefrei auf dem Markt und weckt damit das Interesse mehrerer Spitzenklubs, die ihren Kader ohne Ablösesumme verstärken wollen.

Der erfahrene Mittelfeldspieler gilt dank seiner ausgeprägten taktischen Disziplin und enormen körperlichen Belastbarkeit als Motor im Mittelfeld der deutschen Nationalmannschaft. Nun ist zwischen dem italienischen Serie-A-Giganten Juventus und dem ambitionierten La-Liga-Klub Atlético Madrid ein regelrechter Transferkampf um ihn entbrannt. Beide Vereinsführungen wollen sich die Dienste des hochklassigen Spielers sichern, um die Qualität ihrer Mittelfeldrotation sofort zu erhöhen.


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Juventus’ Gehaltshürde und die notwendige Entlastung des Budgets

Auf Grundlage der Analyse- und Scoutingberichte der sportlichen Führung hat der italienische Spitzenklub Juventus die Personalie Leon Goretzka erneut ernsthaft geprüft und offiziellen Kontakt mit der Berateragentur des Spielers aufgenommen. Die Verantwortlichen von Juventus sollen klare Signale erhalten haben, dass der deutsche Mittelfeldspieler den Verein und dessen langfristiges Projekt positiv bewertet. Das größte Hindernis für die Turiner in diesem Transferpoker bleiben jedoch die hohen Gehaltsvorstellungen des Spielers.

Während seiner letzten Vertragslaufzeit beim FC Bayern München soll Goretzka ein Spitzengehalt zwischen acht und zehn Millionen Euro netto pro Jahr erhalten haben, was ungefähr 15 Millionen Euro brutto entspricht. Die aktuelle Finanzstruktur von Juventus und die strikten Gehaltsvorgaben des Klubs machen es unmöglich, diese Größenordnung zu erreichen. Um die finanzielle Blockade zu überwinden, ist die Vereinsführung bereit, dem Spieler einen Dreijahresvertrag mit einem Jahresgehalt von fünf Millionen Euro netto anzubieten. Hinter den Kulissen laufen intensive Verhandlungen, um einen tragfähigen Kompromiss zu finden. Darüber hinaus hängt der erfolgreiche Abschluss dieses Transfers unmittelbar davon ab, ob Juventus Ergänzungsspieler abgeben und damit die Gehaltskosten senken kann. Auch die finanziellen Rahmenbedingungen rund um mögliche Offensivtransfers wie Lois Openda spielen dabei eine Rolle.

Atlético Madrids Vorstoß und die abwartende Haltung der AC Mailand

Da für Goretzka keine Ablösesumme fällig wird, hat seine Situation auch außerhalb von Juventus bei mehreren Vereinen aus europäischen Topligen für Bewegung gesorgt.

Die Madrid-Operation: Der spanische Klub ist fest entschlossen, Goretzka zu verpflichten. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass seine Ausdauer im hohen Pressing und seine Stärken im vertikalen Umschaltspiel hervorragend zum taktischen System von Diego Simeone passen. Der Spieler soll sich bewusst dafür entschieden haben, seinen Vertrag bis zu diesem Sommer auslaufen zu lassen, um das Projekt von Atlético ausführlich prüfen zu können. Wie bei Juventus stellt jedoch auch in Madrid das Gehalt die größte Hürde dar. Atlético hat der Spielerseite mitgeteilt, dass ein Bruttogehalt von 15 Millionen Euro nicht in die derzeitige Finanzstruktur integriert werden kann. Daher müsste Goretzka erhebliche finanzielle Abstriche machen.

Die AC-Mailand-Front: Auch der Serie-A-Klub AC Mailand gehörte zu den Vereinen, die die Situation des deutschen Nationalspielers beobachteten. Berichten italienischer Medien zufolge wurden die Gespräche zwischen Milan und den Vertretern des Mittelfeldspielers jedoch vollständig auf Eis gelegt. Unter den derzeitigen finanziellen Bedingungen halten die Rossoneri einen Wechsel Goretzkas innerhalb der Serie A aktuell für äußerst unwahrscheinlich.

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