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·4 mars 2026
Wieder ein Nackenschlag in der Nachspielzeit: U21 kassiert in Unterzahl den Ausgleich in Wiedenbrück

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Daniel Mertens
4 März, 2026
Die Kölner gingen vor dem Ausgleich in Unterzahl in Führung und hatten die drei Punkte bereits vor Augen. Die Sieglos-Serie wuchs damit auf vier Spiele an.

Mikolaj Marutzki vom 1. FC Köln
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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 1:3-Heimpleite gegen Bochums U21 am vergangenen Freitagabend auf drei Positionen: Patrik Kristal, Luis Stapelmann und Safyan Toure ersetzten Mikail Özkan, Fayssal Harchaoui und Sargis Adamyan. Für den 19-jährigen Stapelmann, der aus der U19 aufrückte, war es die Premiere in der U21.
Das Spiel begann aufgrund der verspäteten Anreise der Rheinländer mit einer viertelstündigen Verspätung. Pünktlicher war hingegen der lautstarke Anhang aus der Domstadt, der sich hinter einem Tor positionierte und die FC-Talente anfeuerte – und früh jubeln durfte. Der Kapitän wurde knapp einen Meter zentral vor dem Strafraum zu Fall gebracht. Marvin Ajani versenkte den fälligen Freistoß mit Wucht rechts ins Tor zum 1:0 für den FC (5.). Der frühe Rückstand brachte die Gastgeber aber keinesfalls ins Nachdenken. Vielmehr war Wiedenbrück in der Folgezeit die aktivere Mannschaft, von der U21 war nach vorne kaum etwas zu sehen.
Kölns Torwart Mikolaj Marutzki brachte seinen Teamkollegen Ilias Elyazidi schließlich mit einem zu kurzen Anspiel in Bedrängnis. Der Kölner stoppte den in seinem Rücken heranstürmenden Moussa Doumbouya per Foul im Sechzehner als letzter Mann, vereitelte damit eine klare Torchance und sah die rote Karte (26.). Der gefoulte Doumbouya behielt genau vor den Kölner Fans die Nerven und verwandelte den Strafstoß zum 1:1, auch wenn Marutzki die Ecke ahnte (29.).
Nach der Pause musste sich Marutzki zunächst bei einem Wiedenbrücker Torschuss aus der zweiten Reihe strecken (48.). Kurz danach entstand die erneute Kölner Führung eher glücklichen Umständen: Yannick Mausehund schlug nach einem Ballgewinn im eigenen Drittel einen hohen Pass auf dem rechten Flügel nach vorne zu Bernie Lennemann. Der Stürmer zog ins Zentrum, entwischte seinem Gegenspieler Joel Udelhoven, umkurvte Wiedenbrücks Torwart Marcel Hölscher und schob zum 1:2 ins leere Tor (51.).
Die Kölner verteidigten den Vorsprung in Unterzahl danach leidenschaftlich. Doch spät in der Nachspielzeit gab es – wie schon zuletzt in Wuppertal – noch den Nackenschlag. Der eingewechselte Nick Zimmermann klärte per Kopf im eigenen Strafraum genau vor die Füße von Wiedenbrücks Joker Sebastian Mai, der per Direktabnahme zum letztlich verdienten 2:2 traf (90.+4). Danach besaß Doumbouya sogar noch die Chance zum Siegtreffer für die Gastgeber gegen entkräftete Kölner (90.+5).
Für die U21 geht es bereits am Samstagnachmittag (16 Uhr) mit dem rheinischen Derby bei der U23 von Borussia Mönchengladbach weiter.
1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Mausehund (64. Zimmermann), Stapelmann, Lechner, Friemel – Elyazidi, Kristal (64. Yacobi) – Dürholtz (85. Harchaoui), Lennemann (85. Labenz), Toure (77. Lippert). Tore: 0:1 Ajani (5.), 1:1 Doumbouya (29., Foulelfmeter), 1:2 Lennemann (51.), 2:2 Mai (90.+4). Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Elyazidi (26.).









































